Aus unserer Arbeit – Archiv

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Sponsorenlauf

Es ist wieder soweit: Am 21. Mai findet ein Sponsorenlauf für das Hospiz am Buck statt, unterstützt durch den Förderkreis, Ehrenamt und die Hospizverwaltung.

Strecke: ca. 3,0 Kilometer Vita-Parcours im Adelhauser Wald

Anmeldung über das Anmeldeblatt (pdf) oder direkt vor Ort.

Das Anmeldeformular finden Sie hier »

 


Des Lebens Lauf in Tönen

Benefizkonzert der Stadtmusik Lörrach am 28. März
zugunsten des Förderkreises Hospiz am Buck

LÖRRACH. Die Stadtmusik Lörrach gibt am Samstag, 28. März, 19 Uhr, in der Alten Halle Haagen erstmals ein Benefizkonzert zugunsten des Förderkreises Hospiz am Buck. Wenngleich diese Einrichtung in Lörrach-Stetten sterbenskranke Menschen in der letzten Phase ihres Lebens begleitet, wird das Blasorchester bei dem rund einstündigen Auftritt keineswegs Trübsal blasen.


Die Stadtmusik Lörrach gibt am Samstag, 28. März, 19 Uhr, in der Alten Halle Haagen erstmals ein Benefizkonzert zugunsten des Förderkreises Hospiz am Buck.

Dirigent Ulrich Winzer hat vielmehr ein Programm zusammengestellt, dessen Werke sich mit Ereignissen und Phasen des menschlichen Lebens beschäftigen. Dazu zählen neben Krankheit, Abschied, Tod und Trauer auch Freudiges wie die Geburt, das unbeschwerte Spiel in der Kindheit und die Hochzeit. Warren Barkers "A Celebration of Life" thematisiert gleich den ganzen Lauf des menschlichen Lebens. Und Thiemo Kraas' "Imagasy" lässt sich in Titel und kompositorischer Schöpfung auf die Einzigartigkeit jedes Menschen beziehen. Zu hören sind außerdem Werke von Barry E. Kopetz, Andrew Boysen Jr., Jaroslav Jezek und Felix Mendelssohn. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Bei der Kollekte am Schluss wird um eine Spende gebeten.

Das Konzert geht auf eine Anfrage des Förderkreises von 2013 zurück. Wegen anderer Termine konnte damals kein Ensemble der Stadtmusik die erste Licht- und Lebensfeier des Vereins musikalisch mitgestalten. Ulrich Winzer und Vorsitzender Daniel Gramespacher boten aber an, die Unterstützung mit einem Benefizkonzert nachzuholen. Diese Zusage wird nun eingelöst.

Der Förderkreis Hospiz am Buck wurde 2002 gegründet. Mit der Eröffnung des stationären Hospizes am Buck im Oktober 2010 war sein wichtigstes Ziel erreicht. Der Verein unterstützt die Einrichtung weiterhin ehrenamtlich und finanziell, beispielsweise über Spenden. Denn jeder Hospizträger in Deutschland muss zehn Prozent seiner Kosten selbst aufbringen. Mitglieder des Förderkreises sind ambulante Hospizhelfer, Pflegekräfte, Mediziner, Theologen, Patienten und viele Menschen aus dem Kreis Lörrach, die sich für ein Leben bis zuletzt einsetzen und das Hospiz als wichtige Einrichtung im Kreis Lörrach unterstützen.

Mehr Infos: www.stadtmusik-loerrach.de


"querblechein": Musik für das Hospiz

Benefizkonzert am Samstag,  7. Februar, 18 Uhr, in der Evang. Stadtkirche Lörrach
Ein Benefizkonzert zugunsten des "Hospiz am Buck" veranstaltet das Blechbläserensemble "querblechein" am kommenden Samstag, 7. Februar, von 18 bis 19 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche Lörrach.
Unter dem Motto "Fanfare for Peace" erfreut die Formation mit Musik unterschiedlicher Stilrichtungen - von der Klassik ("Das große Tor von Kiew" von Moussorgsky) bis zur Moderne ("Bohemian Rhapsody" von Freddy Mercury).
Zu hören sind außerdem der "Festmarsch der Stadt Wien" von Richard Strauss, das Schlagzeugsolo "Sing Sing Sing" und aus der Abteilung Rock, Pop, Dixie "Down Bourbon Street" von Alan Fernie.

Ein Benefizkonzert fürs "Hospiz am Buck" veranstaltet das Blechbläserensemble "querblechein" am kommenden Samstag, 7. Februar, von 18 bis 19 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche Lörrach.


Im Zentrum des erlesenen Konzerts steht das zeitgenössische Werk "Fanfare for Peace" von S. Mey. Schon der Titel verrät Aktualität: Das Stück enthält jüdische und arabische Melodien und spielt auf den Konflikt im Heiligen Land an.
Im Stil des Komponisten Philip Jones, durch den die 10+1 Besetzung bekannt wurde, gibt es auch bei "querblechein" vier Trompeten, vier Posaunen, ein Horn, eine Tuba und ein Schlagzeug in der Grundbesetzung. Die engagierten Musiker wirkten zuletzt beim Neujahrs-Turmblasen in Lörrach mit.
"querblechein" steht für Vielseitigkeit, was der Name schon zum Ausdruck bringt. Mehrchörige Werke aus der Renaissance und dem Barock finden Platz neben zeitgenössischen Stücken aus Jazz und Filmmusik. In der Tradition englischer Brass Bands enthält das Repertoire auch anspruchsvolle Konzertmärsche.
Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende fürs "Hospiz am Buck" gebeten.
www.querblechein.com


17. OKTOBER 2014

Förderkreis besuchte Palliativstation der Uniklinik Freiburg

In der aktuellen Diskussion um "Leben und Sterben" vor dem Hintergrund der Vorschläge zur gesetzlichen Regelung der Sterbehilfe wird die Forderung nach einem Ausbau der Palliativmedizin immer lauter. Der Förderverein Hospiz am Buck hatte im Dezember des vergangenen Jahres die international bekannte Palliativmedizinerin und Leiterin der palliativmedizinischen Abteilung an der Uniklinik Freiburg, Professorin Gerhild Becker, zu einem Vortrag zum Thema "lebenswert leben bis zuletzt" zu Gast. Ihre Einladung zu einem Besuch der Klinik für Palliativmedizin in Freiburg fand im Förderkreis lebhaftes Interesse. Dazu hatte der Vorstand jetzt eine Busfahrt organisiert. Mehr als 20 Mitglieder aus Vorstand, Hospiz und Förderkreis nahmen teil.

Der leitende Oberarzt Dr. Jan Gärtner informierte die Besucher aus Lörrach über die Palliativstation an der Uni-Klinik Freiburg. 

Zunächst ging der leitende Oberarzt der Abteilung, Dr. Jan Gärtner, auf grundsätzliche Fragen der Palliativmedizin und deren historische Entwicklung ein. Leid und Schmerz von schwerstkranken und sterbenden Patienten zu lindern, sieht er als eine der wichtigen Aufgaben. Ärzte, Krankenpfleger, Sozialarbeiter, Therapeuten und Seelsorgern arbeiten im Team eng zusammen, um die Patienten in der Palliativstation professionell zu betreuen.

Dabei geht es um eine ganzheitliche Versorgung. Zu den Patienten, für die in Einzelzimmern zehn Betten zur Verfügung stehen, zählen nicht nur an Krebs erkrankte Menschen: auch Menschen mit neurologischen und internistischen Erkrankungen (Herz, Nieren, Leber)  werden aufgenommen. Eine Dauerversorgung könne die Palliativabteilung nicht leisten. Vielmehr sei es das Ziel, eine Weiterbetreuung der Patienten zu Hause oder in einer anderen Einrichtung, beispielsweise einem Hospiz, zu ermöglichen. Jan Gärtner lobte die gute Zusammenarbeit mit den Hospizen in der Region und anerkannte die ehrenamtliche Arbeit, die in Verbänden und Vereinen der Hospizbewegung geleistet wird.

In einem sehr offenen Gespräch ging der Mediziner auf Missverständnisse ein, die leider auch immer wieder bei Ärzten festzustellen seien, sei es in der Schmerztherapie, der Medikation oder auch in der medizinischen Betreuung von Schwerstkranken. Entschieden wandte er sich gegen das immer mehr in der Medizin und bei Krankenkassen Eingang gefundene hässliche Wort "austherapiert". Es gehe doch darum, Menschen bis zu ihrem Lebensende die bestmögliche ärztliche Begleitung zu bieten und sie in der letzten Lebensphase in ihren Ängsten und Sorgen zu begleiten. Bei der Konfrontation des Patienten mit einer schweren Krankheit sei es wichtig, die Sprachlosigkeit zu überwinden. "Alleine die Sprache schützt uns vor dem Schrecken der namenslosen Dinge", zitierte der Arzt die Nobelpreisträgerin Toni Morrison. Wichtig sei es, die Öffentlichkeit über Möglichkeiten der palliativen Medizin zu informieren. Angesprochen auf die aktuelle Diskussion über die "Sterbehilfe" sprach sich der Palliativmediziner gegen gesetzliche Regelungen aus.

Die Ehrenvorsitzende des Förderkreises, Jutta Vincent, kritisierte in diesem Zusammenhang, dass es in der krankenhausärztlichen Versorgung im Kreis Lörrach keine palliativmedizinische Angebote gibt. Offensichtlich seien es Kostengründe, die die Krankenhaus GmbH Lörrach davon abhalte, solchen Überlegungen näherzutreten.

Dem intensiven Gespräch und der lebhaften Diskussion schloss sich eine Führung durch die Palliativstation an. Am Ende dankte der Vorsitzende des Förderkreises, Bernhard Späth, Jan Gärtner, für die gastfreundliche Aufnahme und überreichte als äußeres Zeichen des Dankes ein Weinpräsent. "Wir gehen alle mit dem Eindruck, dass sie und ihr Team in der Palliativabteilung gute und wertvolle Arbeit leisten, nach Lörrach zurück." Dank sagte er auch dem Busunternehmen Stiefvater, das Bus und Fahrer zugunsten des Hospizes kostenlos zur Verfügung stellte.

Die Busfahrt des Förderkreises nach Freiburg spendete das Busunternehmen Stiefvater zugunsten des Hospizes.

Der Förderkreis werde sich in den nächsten Wochen aufgrund der aktuellen Diskussion intensiv mit Fragen der Palliativmedizin und den Absichten, Sterbehilfe zu reglementieren, beschäftigen, sagte Späth. Für das kommende Jahr plane man dazu eine Podiumsdiskussion mit namhaften Gesprächsteilnehmern. (don)  


Spende vom Kirchhoffest Wintersweiler

Der stolze Ertrag vom Kirchhoffest der Gemeinde Wintersweiler im Markgräflerland, einem Ortsteil von Efringen-Kirchen, wurde dem Förderkreis für das Hospiz am Buck gespendet.

Frau Kammerer vom Frauenkreis und Herr Kammerer, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, übergaben dem Vorsitzenden Bernhard Späth vom Förderkreis den Betrag von 1000 €. Herr Späth bedankte sich herzlich im Rahmen einer Führung im Hospiz in Anwesenheit von Ortsvorsteher Obermaier mit seiner Frau.

Ohne Spenden aus der Bevölkerung könnte der Förderkreis, das Hospiz finanziell aber auch Ehrenamtlich zu unterstützen, nicht leisten. Wir sind froh, dass unsere Arbeit im Landkreis immer mehr bekannt wird und dass die Bevölkerung erkennt, welchen Beitrag hiermit zu einer humaneren Welt im kleinen geleistet wird.


Licht + Leben 2015
Licht erhellt – Licht erhält

Der Förderkreis Hospiz am Buck e.V. lädt zur Einstimmung auf den Advent ein.
Evangelische Stadtkirche Lörrach
Samstag, 28. November, 18 Uhr

Sinnbildlich steht das Licht für Leben, Erinnerung, Dank, Trost und Segen. Musik, Lieder und Texte, die vorgelesen werden, tragen zur Gestaltung der Feier bei.

Willkommen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Menschen kommen, mit uns feiern und die Lichter gemeinsam anzünden.

Nach der Feier begeben sich die Teilnehmer mit ihren Lichtern zum Alten Markt in der Stadtmitte. Dort wird der Weihnachtsbaum illuminiert. Er erhellt in der dunklen Zeit die Stadt – lädt zu Kontakten und Gesprächen ein. Licht das erhellt!
Dieses kleine Ritual verbindet uns mit den Anliegern und Spendern des Baumes.


Benefizkonzert der Liederlichen Feelharmoniker

am Freitag, 6. November 2015 um 19 Uhr

Kunst kommt von Können, und so war es einmal mehr keine Kunst für die sieben Männer um Chorleiter Günther Häßler, die Gäste des Benefizkonzertes in der Kantine des St. Josefshauses aufs Beste zu unterhalten. Nicht nur, dass ihre Stimmen ein Ohrenschmaus sind, auch Mimik, Gestik, Körpersprache sind Anlass zu spontanen Lachern im Publikum.

Bereits zum zweiten Mal stellten die acht Sänger ihre Musikalität und ihre Zeit dem Förderkreis Hospiz am Buck zur Verfügung. Und dieses Geschenk wurde gerne angenommen. Im mehr als gut besetzten Saal wurde ein Abend genossen von Freunden des Hospiz am Buck, ganz sicher aber auch von langjährigen Fans der gut aufgelegten Sänger.

Gar manches Lied war, so Günther Häßler in seinen kurzweiligen Ansagen, eigentlich für A Cappella gar nicht geeignet, wurde sich jedoch dennoch angeeignet, sehr zum Vergnügen der Zuhörer. Im Falle der Bohemian Rapsody von Freddie Mercury (Solist Karl Mehlin) dauerte es über ein Jahr an Probenarbeit, bis die Gruppe sich damit bühnenreif fühlte. Zurecht, wie betont werden darf, haben sie das Lied nun in ihr Repertoire aufgenommen. Weltbekannte Lieder wie Cabaret, Am Brunnen vor dem Tore, Come, Missa Tallyman, um nur einige zu nennen, wechselten sich ab mit Liedgut mit Augenzwinkern. Die Liebeserklärung ans neue Handy mit Cornelius Minne als Solist, Ewigi Liäbi, ein liederlicher Ausflug ins nahe Ausland, Leise von den Wise Guys, die verzweifelte Bitte an die Angebetete, doch mal ein Sekündchen das Plappern einzustellen (Solist Günther Häßler). Rasante Stücke wie die Diplomatenjagd von Reinhard Mey wechselten sich ab mit romantischen Stücken, wie das von Simon Mehlin als Solist und durch die Wise Guys bekannte Stück Träum vom Meer.

Alle zusammen sind sie die Liederlichen Feelharmoniker, aber jeder für sich ist auch Solist, was sie mehrfach bewiesen. Begeisterte Zuhörer erklatschten sich mehrere Zugaben und der Förderkreis mit seinem ersten Vorstand Bernhard Späth konnte sich einmal mehr von Herzen bedanken bei den Besuchern für ihr Kommen und ihre Spendenbereitschaft und ganz besonders bei den Musikern, die sage und schreibe einen Betrag von € 1.530 an diesem Abend für den guten Zweck ersangen.


Der besondere Adventsmarkt

Klein aber fein nannten die beiden Initiatorinnen Lisa Sturm und ihre Tochter Susanne Gerstmann den heimeligen Adventsmarkt in St. Fridolin. Schon seit vielen Jahren organisieren die beiden Damen solche kleinen Märkte. Kunsthandwerklich begabte Menschen aus ihrem Bekanntenkreis sind immer wieder gerne dabei und jedes Jahr wird der Erlös von Kaffee und Kuchen gespendet, in diesem Jahr an den Förderkreis Hospiz.

Und so wie die Mitarbeiterinnen des Secondhand-Laden vom Förderkreis in kleinem und feinem Ambiente ihre treuen Kundinnen beraten, so gelang es Frau Sturm und Frau Gerstmann schon im Eingangsbereich, eine einladende Atmosphäre zu schaffen. Stimmengemurmel zieht die sehr zahlreichen Besucher hinein in die Qual der Wahl: zuerst Kaffee und Kuchen, oder zuerst die vielen schönen kunsthandwerklichen Angebote anschauen? Sieben Frauen und ein Mann bieten Geschenkideen, oder auch etwas, um sich selbst eine Freude zu machen.

Susanne Gerstmann fertigt exklusiven Modeschmuck an, ihre Mutter bäckt Weihnachtsbrötchen und Linzer. Insbesondere widmet sie sich aber mit viel Liebe zum Detail der Porzellanmalerei. Brigitta Zäpfel malt, großformatig, aber auch Grußkarten, jede ein Unikat. Damit nicht genug strickt sie Wohlfühl-Accessoires. Auch Roswitha Reinauer kreiert Nützliches und Warmes, auch aus Filz. Kunstvolle Drechselarbeiten fertigt Rainer Bauer an und Sandra Wildschütz und Petra Morr nähen für Groß und Klein, wobei insbesondere die entzückenden Kinderkleider ins Auge fallen. Last but not least setzt Vreni Kaiser ihre Ideen fürs gemütliche Daheim phantasievoll um, für den kleinen Basar natürlich weihnachtlich geprägt.

So gelingt es, obwohl die Wetterkapriolen kaum glauben lassen, dass in nicht mal 6 Wochen Weihnachten ist, ein adventliches Flair zu schaffen. Ein herzliches Dankeschön an Frau Sturm und Frau Gerstmann sowie allen Kuchenspenderinnen, die ihre Zeit und ihre Kreativität in den Dienst der guten Sache stellen.

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Podiumsdiskussion zum Thema Sterbehilfe
"Sterben auf Wunsch oder Leben bis zuletzt"

am Samstag, 10.10.2015 von 10.15 – 11.45 Uhr
im Dreiländermuseum in Lörrach, Hebelsaal,
Basler Straße 143, 79540 Lörrach

Moderator
Matthias Zeller, Journalist, Leiter des SWR-Regionalbüros

Teilnehmer
Herr PD Dr. med. Jan Gärtner, Leitender Oberarzt, Klinik für Palliativmedizin Freiburg
Herr Prof. Dr. theol. Reiner Marquard, Arbeitskreis Palliativmedizin Freiburg, Honorarprofessor der Philosophischen Fakultät der Universität Freiburg
Frau Dr. med. Erika Preisig, Präsidentin lifecircle und Eternal Spirit, Ärztin Biel-Benken
Armin Schuster, MdB


Dokumente zur Mitgliederversammlung am 22.04.2015

Das Protokoll der Mitgliederversammlung am 22.04.2015 können Sie hier als PDF herunterladen »

Ein Statement des Vorsitzenden Bernhard Späth zur Diskussion um Sterbehilfe
finden Sie hier »


Besinnliche Feier "Licht + Leben"

"Licht + Leben" ist das Motto einer besinnlichen Feier, zu der der Förderkreis "Hospiz am Buck" am Samstag, 29. November, um 18 Uhr zunächst in die evangelischen Stadtkirche und danach zum Weihnachtsbaum auf den Alten Markt einlädt.

Das Licht von Kerzen, die in der Kirche an Besucher ausgegeben und anschließend auf den Alten Markt getragen werden, soll an das Leben erinnern. In der Kirche werden besinnliche Texte und Gedichte vorgetragen. Dazu singt der Lörracher Chor "Canto Allegro". Weitere Mitwirkende: Dirk Hoffahrt und Mario Reinhardt (Trompete) sowie Dieter Lämmlin (Keyboard).

Auf dem Alten Markt werden die Kerzen an dem von Bürgern gespendeten Weihnachtsbaum entzündet, damit diese in der dunklen Adventszeit die Stadt erleuchten.

Die gesamte Feier in der Kirche und auf dem Marktplatz dauert etwa eine Stunde und endet mit einem Glas Punsch (auch alkoholfrei), der von Frieder Speck gespendet wird.


Flohmarkt für Hospiz am Buck

Der Förderkreis "Hospiz am Buck" lädt zum traditionellen Weihnachts(floh)markt am Donnerstag, 27. November, von 10 bis 16.30 Uhr ins Foyer des Kreiskrankenhauses Lörrach ein. Angeboten werden unter anderem schöne Flohmarktartikel, verschiedene Handarbeiten, Weihnachtsgebäck (Linzer, Plätzchen, Früchtebrot, Kuchen) sowie Marmeladen, Gelees, Chutney, jahreszeitliche Gestecke und Weihnachtskarten. Der gesamte Erlös kommt der Hospizarbeit zugute.


Sponsorenlauf für das Hospiz

Das erste Mal in seiner noch jungen Geschichte veranstaltet das Hospiz am Buck einen Sponsorenlauf, der am Sonntag, 21. September, am Vita-Parcours in Lörrach (zu erreichen über die Autobahnausfahrt Lörrach-Ost und Adelhausen) stattfindet. Interessenten können die Veranstaltung als Sponsor eines Teilnehmers oder als aktive Läuferin oder Läufer unterstützen.

Zur Mitwirkung aufgerufen sind Einzelpersonen, Familien. Schulen, Firmen, Vereine, Verbände und Organisationen (Weitere Infos und Startzeiten folgen).

Anmeldungen nimmt das Hospiz am Buck entgegen:
Hospiz am Buck, Joseph-Rupp-Weg 7, 79540 Lörrach;
Telefon: 07621 / 169 86-0, Telefax: 07621 / 169 86-29 oder info@hospiz-am-buck.de


16. MAI 2014

Großartiger Westernabend für das Hospiz am Buck 
Benefizkonzert faszinierte im vollbesetzten Gemeindesaal St. Fridolin

Gut aufgelegte Musiker und Sängerinnen erlebten die Besucher im vollbesetzten Gemeindesaal St. Fridolin in Lörrach-Stetten beim Benefizkonzert der Country- und Westernband "Route 65". Es mussten zusätzlich noch Stühle herbeigeschafft werden, so groß war der Andrang.

Die einen kamen, weil sie zu den Fans guter Country-Musik zählen, die anderen fanden die Idee, den finanziellen Erlös dem Förderkreis Hospiz am Buck zu übergeben, unterstützenswert. 

Ronny Arber, René Witschi, Hanspeter Gasser und Enzo Bellini und die drei Leadstimmen "in harmony" Roli Kaufmann, Elaine Leypoldt und Sabrina Philipp ließen musikalisch und stimmungsmäßig keine Wünsche offen. Ihr Sound bestach. Ihr Programm beeindruckte  durch Vielfalt. Ihre Musik und ihre Stimmen faszinierten. Man spürte, dass hier Profis auf der Bühne standen, die Westernmusik vom Feinsten boten. Für den tosenden Applaus bedankte sich die Band mit einigen Zugaben.

Unter den Zuhörern saßen auch die Vorstandsmitglieder des Förderkreises, die natürlich ganz besonders angetan waren von ihrer Kollegin Elaine Leypoldt, die nicht nur eine hervorragende Organisatorin der Fundraising-Gruppe ist, sondern an diesem Abend auch  ihre musikalisches Talent einsetzte.

Vorsitzender Bernhard Späth: "Der Abend hat uns viel Spass gemacht. Großartig, wie die Band uns alle bis zum Schluss fesselte und in Atem hielt." Besonders freute sich der Förderkreis auch über das glänzende Ergebnis des  Abends: 2.700 Euro spendeten die Besucher für diesen tollen Abend und damit für das Hospiz am Buck. Das Dankeschön galt auch den Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz.


12. APRIL 2014

Förderkreis ernannte Jutta Vincent zur Ehrenvorsitzenden
Mitglieder dankten ihr mit stehendem Applaus

Mit stehendem Applaus dankten und verabschiedeten die Besucher der Mitglieder­versammlung des Förderkreises die bisherige Vorsitzende Jutta Vincent aus ihrem Amt. Zuvor würdigte Nachfolger Bernhard Späth ihre herausragenden Verdienste während ihres zehnjährigen Wirkens für das Hospiz. Ohne ihr beharrliches und engagiertes Eintreten wäre es in der relativen kurzen Zeit nicht möglich geworden, im Jahre 2010 das Hospiz am Buck im Lörracher Stadtteil Stetten zu eröffnen.

Zusammen mit Frauen aus der Selbsthilfegruppe nach Krebs, vor allem Monika Dörflinger als eine der treibenden Kräfte, trat Jutta Vincent beim Agenda-Prozess des Landkreises Lörrach für ein Hospiz ein.

Der neue Vorsitzende Bernhard Späth würdigte die Verdienste seiner Vorgängerin Jutta Vincent und überreichte ihr die Ehrenurkunde.

Der Vorstand anerkannte ihr erfolgreiches und mit großem Zeitaufwand verbundenes Wirken mit der Ernennung zur Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit. Bernhard Späth: "Du hast für das stationäre Hospiz mutig gekämpft und Dich beispielhaft für die Verwirklichung der Hospiz-Idee in Stadt und Kreis Lörrach eingesetzt". Die Aufsichtsratsvorsitzende der Hospiz GmbH, Gudrun Schemel, fand für die bisherige Vorsitzende Worte des Dankes. 

Jutta Vincent war es nach dieser für sie überraschenden Ehrung ein großes Bedürfnis, allen Mitstreitern und Wegbegleitern, vor allem auch ihrem Mann Kurt Schäfer, herzlich zu danken. "Ohne so viel Unterstützung, so viel mutmachende Helferinnen und Helfer und so viel Einsatz in den verschiedenen Gruppen und im Vorstand hätten wir das Ziel nicht erreicht", sagte sie. Sie scheide auch in der Gewissheit, dass ihre Nachfolge in guten Händen sei. 


12. APRIL 2014

Der neue Vorstand des Förderkreises
Susanne Wetzel übernahm das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden

Wichtige personelle Veränderungen im Vorstand des Förderkreises standen bei der Mitgliederversammlung des Förderkreises in der Cafeteria des Kreiskrankenhauses im Mittelpunkt. Nach 14-jähriger Arbeit für das Hospiz kandidierte Jutta Vincent nicht mehr für den Vorsitz. Acht Jahre stand sie an der Spitze des Vereins (siehe auch Bericht an anderer Stelle).

Ihr Amt übernahm Bernhard Späth, der bis zum Jahresende 2013 als ehrenamtlicher Geschäftsführer der Hospiz GmbH wirkte und bereits vor einem Jahr zum stell­vertretenden Vorsitzenden des Förderkreises gewählt wurde. Die weiteren Ergebnisse der von Hermann Tränkle (St. Josefshaus Herten) geleiteten Wahlen: zweite Vorsitzende Susanne Wetzel (bisher Bernhard Späth), Schatzmeister Anton Reize, Schriftführerin Wiltrud Heinzelmann-Weber (bisher Sent  Grether), Medienbeauftragter Peter Ade (bisher Horst Donner), Beisitzer Elaine Leypoldt und Dr. Tilly Nothhelfer, Kassenprüfer Dr. Georg Trickes (bisher Siegfried Weißenberger).

Der neue Vorstand des Förderkreises

Der neue Vorstand des Förderkreises (von links): Anton Reize, Dr. Tilly Nothhelfer, Elaine Leypoldt, Peter Ade, Susanne Wetzel, Gerlinde Böhringer, Bernhard Späth und Wiltrud Heinzelmann-Weber. 

Die Mitglieder nahmen die vom Vorstand vorgelegten Kandidatenvorschläge einstimmig an. Die letzte Amtshandlung der scheidenden Vorsitzenden Jutta Vincent: Sie verabschiedete Peter Biwer, Senta Grether und Horst Donner aus dem Vorstand und dankte ihnen für ihre Mitarbeit.  


12. April 2014

Eindrucksvolle Bilanz: Ehrenamtliche Helfer leisteten 5.400 Einsatzstunden
Der Förderkreis gleicht einem kleinen Unternehmen

Mit eindrucksvollen Zahlen belegte Vorsitzende Jutta Vincent bei der Mitglieder­versammlung, wie engagiert sich die etwa 80 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in Lörrach für das stationäre Hospiz, den Hospizladen und den Sitzwachenpool im Berichtsjahr 2013 einsetzten. Sie leisteten mehr als 5.400 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Nicht eingerechnet ist der zeitliche Aufwand von einigen hundert Stunden am Schreibtisch. "Es ist erstaunlich, wie viele Menschen für das Hospiz im Einsatz sind", sagte die Vorsitzende.

Benefizkonzerte, Informationsveranstaltungen, Fachvorträge und Fortbildungen waren im zurückliegenden Jahr zu organisieren. Die Vielfalt der Arbeit zeigte zweiter Vorsitzender Bernhard Späth in einer kleinen Bildpräsentation auf. Die Leiterin des Hospizladens, Senta Grether, blendete den Focus auf den Hospizladen in Stetten.

40.000 Euro erlösten die 23 "Verkäuferinnen" im Berichtsjahr an. "Ich denke, wir sind damit an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen", sagte sie. Der Mindestlohn spiele bei den 2.176 Einsatzstunden keine Rolle. Beispielhaft setzte sich auch die Fundraising-Gruppe wieder bei zahlreichen Anlässen für das Hospiz ein, wie deren Leiterin Elaine Leypoldt berichtete. 3.000 Euro steuerte die Gruppe zum  Erfolgsergebnis des Förderkreises bei.

Positive Zahlen des Schatzmeisters

Nur positive Zahlen verkündete Schatzmeister Anton Reize. Das Hospiz bekam einen Zuschuss von etwa 140.000 Euro. "Ein mittleres Unternehmen!", wertete  Rechnungs­prüfer Frieder Speck den Umfang der mustergültigen Arbeit des Rechners. An dieser Stelle gab es auch ein besonderes Lob für die Spender und Förderer des Hospizes. Die Bedeutung der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit hob Horst Donner in seinem Bericht hervor. Der Bitte von Gerd Leypoldt, den Vorstand zu entlasten, kamen die zahlreichen Mitglieder gerne nach.

Der neue Vorstand blicke zuversichtlich ins neue Vereinsjahr, sagte Bernhard Späth. Im Ausblick nannte er den Start der neugegründeten Hospiz-Stiftung, das Benefizkonzert am 16. Mai im Gemeindehaus St. Fridolin mit der Country-Band "Route 65", die Teilnahme des Fördervereins am 4. Tag der "Kirchen am Rheinknie" am 24. Mai in Lörrach,  den Benefizlauf im Herbst und die Vorarbeiten zu einem Fotoprojekt, das zum fünfjährigen Bestehen des Hospizes präsentiert werden soll.
(Siehe auch unter Medienberichte die Beiträge von Badischer Zeitung und der Oberbadischen.)


14. MÄRZ 2014

Neues Konzept für Sitzwachenpool
Förderkreis trägt Kosten für die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter

Sitzwachen für schwerstkranke und sterbende Menschen können Angehörigen im Kreis Lörrach für ein bis drei Nächte entlasten. Es kann für sie hilfreich sein, in einer angespannten Situation wieder mal durchzuschlafen und neue Kräfte zu sammeln.

Der Förderkreis Hospiz am Buck, die Katholische Sozialstation Weil am Rhein und die Brückenpflege im Kreiskrankenhaus bieten diesen Dienst von geschulten Kräften an. Jetzt wurde das Konzept überarbeitet und auf heutige Bedürfnisse zugeschnitten. Aus dem früheren Nachtwachenpool wurde der Sitzwachenpool. Mit dieser Namensänderung wird die Art der Hilfe durch Mitarbeitende des Pools präziser formuliert. Pflege von Kranken dürfen sie aus gesetzlichen Gründen nicht leisten. Das ist Aufgabe der Pflegedienste. Vor kurzem wurden die Mitarbeiter des Pools durch Rechtsanwalt André Käuflin über Rechtsfragen informiert.

Der Förderkreis Hospiz am Buck übernimmt weiterhin die Kosten der Aus-und Fortbildung der Mitarbeiter. Die ambulanten Hospizgruppen im Landkreis unterstützen die Arbeit des Pools. Bernhard Späth, zweiter Vorsitzender des Förderkreises, bezeichnete den Sitzwachenpool als wichtigen Baustein im Aufbau der Palliativversorgung im Landkreis.

(Siehe auch Berichte von Badischer Zeitung und der Oberbadischen und
weitere Details über den Link Sitzwachenpool)


5. MÄRZ 2014

Jutta Vincent kandidiert nicht mehr für den Vorsitz

Bei der Mitgliederversammlung des Förderkreises am Mittwoch, 9. April, 19.30 Uhr, im Kreiskrankenhaus Lörrach wird Jutta Vincent für den Vorsitz nicht mehr kandidieren. "14 Jahre Arbeit für das Hospiz, davon 8 Jahre im Vorstand, sind genug, und der Zeitpunkt für einen Wechsel ist günstig", schreibt sie im jüngsten Rundbrief an die Mitglieder. "Dem Hospiz geht es gut, und in Bernhard Späth steht ein motivierter und eingearbeiteter Kandidat als Nachfolger zur Wahl bereit, dem ich das Amt voll Vertrauen gerne weitergebe", so fügt sie hinzu.

Für das Amt des zweiten Vorsitzenden, das bisher Bernhard Späth innehatte, wurde ebenfalls eine geeignete Kandidatin gefunden, die seit einiger Zeit als ehrenamtliche Helferin im Hospiz mitarbeitet. Herzlich dankt Jutta Vincent den Mitgliedern für die vielfältige Unterstützung. "Gemeinsam haben wir viel erreicht." Diesem Dank schließt sie ein Zitat an: "Einzeln sind wir nur Worte, gemeinsam ein Gedicht."


4. MÄRZ 2014

Medien berichteten über Arbeit von Förderkreis und Hospiz

Großes Interesse findet die Arbeit von Hospiz und Förderkreis bei den Medien im Landkreis Lörrach. "Hospiz steht auf stabilem Fundament", titelte die Badische Zeitung, "Stiftung stärkt die Hospiz-Arbeit", lautete die Schlagzeile bei der "Oberbadischen". Beide Zeitungen waren beim Jahresgespräch im Hospiz vertreten und informierten ihre Leser in Wort und Bild ausführlich über Neuigkeiten aus dem Hospiz. Christoph Dürdoth, Bernhard Späth, Jutta Vincent und Horst Donner präsentierten den Journalisten – gut aufbereitet – anhand von Zahlen und Fakten die erfolgreiche Entwicklung. Der Südwestrundfunk und "Der Sonntag" berichteten über die Gründung der Hospiz-Stiftung.

Die Journalisten Peter Ade und Daniel Gramespacher beim Mediengespräch im Hospiz am Buck bei der Arbeit.

(Die Artikel in der BZ und in der Oberbadischen finden Sie auf unserer Homepage über den Link Medienberichte).


4. MÄRZ 2014

Stiftung sichert langfristig Zukunft des Hospizes

Das Regierungspräsidium Freiburg hat die Gründung der "Hospiz-Stiftung" mit Sitz in Lörrach als eine Stiftung des öffentlichen Rechts mit einem Anfangskapital von 600.000 Euro genehmigt. Nach Aussagen von Initiator Bernhard Späth, Hospiz-Geschäftsführer Christoph Dürdoth und Förderkreis-Vorsitzender Jutta Vincent wird die Stiftung die Ziele von Hospiz, Menschen in ihrer letzten Lebensphase umsichtig zu betreuen, unterstützen.

Es ist außerdem möglich, mit Erträgen aus der Stiftung ambulante Hospizarbeit im Landkreis Lörrach zu fördern und zu vernetzen. Die Idee zur Gründung der Stiftung hatte Bernhard Späth bereits im Jahre 2011. Der Förderkreis sicherte ihm seine Unterstützung zu. Im Sommer 2012 fiel der Stiftungsgedanke bei einer Wohltäterin auf guten Boden. Mit einer Spende von 150.000 Euro spornte sie zu weiteren Aktivitäten an. Das St. Josefshaus erhöhte diesen Beitrag um weitere 150.000 Euro. Der Förderkreis verdoppelte das Kapital mit dem Betrag aus einer Erbschaft auf 600.000 Euro. Weitere Zustiftungen sind jederzeit möglich. "Die Stiftung ist ein weiterer finanzieller Baustein, um das Hospiz langfristig zu sichern", sagte Bernhard Späth.


4. MÄRZ 2014

Stiftungsrat und Stiftungsvorstand gewählt

In einer konstituierenden Sitzung Ende Februar wurden die Mitglieder von Stiftungsvorstand und Stiftungsrat der Hospiz-Stiftung benannt.
Dem Stiftungsvorstand gehören an:
Vorsitzender Christoph Dürdoth (St. Josefshaus Herten),
Stellvertreterin Renante Jachmich (Förderkreis).

Die Mitglieder des Stiftungsrates:
Vorsitzende Jutta Vincent (Förderkreis),
Stellvertreter Bernhard Späth,
Schriftführerin Birgit Ackermann (St. Josefshaus Herten),
Anton Reize (Vertreter des Förderkreises).


4. MÄRZ 2014

Nach 3 Jahren: Hospiz hat Konsolidierungsphase abgeschlossen

Drei Jahre nach der Eröffnung hat das stationäre Hospiz am Buck seine Konsolidierungsphase abgeschlossen. Finanziell und personell steht die Einrichtung auf einem festen Fundament. Dies betonte der bisherige Geschäftsführer Bernhard Späth.

Zahlen zur Arbeit der gemeinnützigen Hospiz GmbH belegen eindrucksvoll die weitere wachsende Akzeptanz der Einrichtung bei den Bürgern. Mit 80 Aufnahmen schwerstkranker Menschen lag die durchschnittliche Auslastung des Hospizes im Berichtsjahr 2013 bei etwa 90 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr stieg sie um 10 Prozent. Manche erleben nur noch wenige Tage, manche können die Betreuung durch die 7 hauptamtlichen Pflegefachkräfte und die 25 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aber auch noch mehrere Wochen oder gar Monate in Anspruch nehmen.

Hospizleiterin Claudia Deichsel berichtete von erfreulichen Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung der im Hospiz geleisteten Arbeit durch Gäste (Patienten) und Angehörige.

Bei einem Jahresbudget von 540.000 Euro (Vorjahr 520.000 Euro) wird voraussichtlich ein Defizit von 130.000 entstehen. Hier leistet der Förderkreis mit einem Zuschuss von 140.000 Euro einen wichtigen finanziellen Beitrag. "Ohne dessen Engagement wäre das Hospiz nicht lebensfähig", sagte Späth.


4. MÄRZ 2014

Ärztin engagiert sich für das Hospiz

Als gut, aber noch ausbaufähig bezeichnete Hospizleiterin Claudia Deichsel die Zusammenarbeit mit den örtlichen Hausärzten in Lörrach. Erfolgreich waren die Bemühungen, mit Dr. Eva-Maria Tietz eine Ärztin zu gewinnen, die sich für die Hospizarbeit engagiert und jetzt auch eine Zusatzausbildung in der Palliativmedizin absolviert.


4. MÄRZ 2014

Im Förderkreis das 900. Mitglied aufgenommen

Zwölf Jahre nach der Gründung konnte der Förderkreis Hospiz am Buck mit Christiane Vollquardsen das 900. Mitglied aufnehmen. Spontan trat auch ihr Mann, Dr. Hartmut Vollquardsen, als 901. Mitglied dem Verein bei. Vorsitzende Jutta Vincent begrüßte die beiden im Hospiz mit kleinen Präsenten. Christiane Vollquardsen arbeitet bereits als ehrenamtliche Helferin im Hospiz.

Der Förderkreis weiter auf Wachstumskurs:
Jutta Vincent durfte als 900. Mitglied Christiane Vollquardsen (Mitte) aufnehmen. Ihr Ehemann Dr. Hartmut Vollquardsen trat als 901. Mitglied dem Verein bei.

Der Förderkreis hat innerhalb von vier Jahren 400 neue Mitglieder gewonnen. "Für unseren Verein eine gewaltige Leistung", sagte die Vorsitzende. Die beachtliche Entwicklung unterstreiche, wie sehr die Arbeit von Hospiz und Förderkreis bei der Bevölkerung anerkannt werde.

"Wir zählen inzwischen zu den großen Vereinen im Landkreis Lörrach", meinte sie. Und darauf dürften alle, die sich für die Hospizbewegung einsetzten, stolz sein. Sie sei zuversichtlich, dass in nicht mehr allzu ferner Zukunft die "Traumgrenze von tausend Mitgliedern" erreicht werde.

Mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden sei es möglich, nicht nur das jährliche Defizit der Hospiz GmbH auszugleichen, sondern auch mit ergänzenden Angeboten für die Hospizgäste wie Atem-, Musik- und Kunsttherapie oder Hundebesuchen sowie besonderen Anschaffungen im medizinischen Bereich die Betreuungsqualität zu sichern.


3. MÄRZ 2014

Christoph Dürdoth neuer Geschäftsführer der Hospiz GmbH

Mit der der Hospiz GmbH zufrieden: Der neue Geschäftsführer Christoph Dürdoth (links), sein Vorgänger Bernhard Späth (rechts) und Förderkreis-Vorsitzende Jutta Vincent.

Bild: Horst Donner

An der Spitze der gemeinnützigen Hospiz GmbH Lörrach gab es einen Wechsel. Christoph Dürdoth übernahm als ehrenamtlicher Geschäftsführer die Nachfolge von Bernhard Späth. Dies hängt mit den personellen Veränderungen im St. Josefshaus Rheinfelden-Herten zusammen. Späth trat dort als Direktor im vergangenen Jahr in den Ruhestand. Das Josefshaus Herten ist neben dem Caritasverband Lörrach und der Diakonie Lörrach Hauptgesellschafter der Hospiz GmbH.

Bernhard Späth wird weiterhin im Vorstand des Förderkreises an verantwortlicher Stelle für das Hospiz tätig sein. Maßgeblich hat er die Initiative zur Einrichtung eines Hospizes im Kreis Lörrach unterstützt und mit der Übernahme der Trägerschaft durch das St. Josefshaus die Voraussetzungen für die Eröffnung des Hauses neben dem Seniorenzentrum St. Fridolin in Lörrach-Stetten geschaffen.


9. Februar 2014

Ein Dankeschön für engagierte Mitarbeit
Förderkreis, Hospiz GmbH und Aufsichtsrat würdigten ehrenamtliches Engagement.

"Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg." Mit diesem Zitat von Henry Ford eröffnete die Vorsitzende des Förderkreises, Jutta Vincent, das nunmehr schon traditionelle Dankeschön-Essen im Gemeindesaal von St. Peter. Herzliche Worte der Anerkennung fand sie für die 80 Helferinnen und Helfer und würdigte deren ehrenamtlichen Einsatz. Sie alle würden mit etwa 6.000 Arbeitsstunden und 20.000 Kilometer Fahrtstunden nicht nur den Bestand des Hospizes sichern, sondern auch den hohen Qualitätsstandard garantieren. Anerkennend äußerte sie sich über die medizinische Versorgung der Hospizgäste durch die Ärztin Dr. Eva-Maria Tietz und die Unterstützung durch Peter Löwe, der durch die grafische Gestaltung von Broschüren und Flyern für professionelle Auftritte des Förderkreises sorgt. Mit kleinen Präsenten dankte die Vorsitzende der Leiterin des Hospizladens, Senta Grether, und ihrem Mann, Kurt Schäfer-Vincent, der ihr tatkräftig zur Seite stehe.

Ein Dankeschön der Vorsitzenden für ihren Mann Kurt Schäfer-Vincent.

 

"Bewundernswert und erstaunlich ist ihr Einsatz für das Hopiz", sagte Hospizleiterin Claudia Deichsel. Sie nannte das ehrenamtliche Engagement eine wichtige Säule in der Hospizarbeit. Im guten Zusammenwirken von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften habe das Hospiz einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft erreicht. Worte der Anerkennung für die Helfer fanden auch Birgit Ackermann (Vorstandsmitglied des St. Josefshauses Herten) namens der Gesellschafter der Hospiz GmbH und die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Caritas-Geschäftsführerin Gudrun Schemel.

Viel Spaß hatten die Helferinnen
und Helfer.

 

In Worten und Bildern wurde für die Helfer, unter ihnen auch viele Partner, die von ihnen geleistete Arbeit dokumentiert und sichtbar. Ob Verkaufsteam im Hospizladen, das in den vergangenen zwei Jahren 70.000 Euro erlöste, Fundraising-Gruppe unter Leitung von Elaine Leypoldt, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Hospiz oder Vorstand – überall wird viel Zeit und Mühe aufgewandt, um Menschen im Hospiz lebenswertes Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

Reinhold Fetscher sorgte für tolle Unterhaltung.

 

Mit einer halbstündigen Einlage setzte Reinhold Fetscher zu einem kabarettistischen Höhenflug an, ließ sich tolle Gags einfallen, widmete sich mit hintergründigem Witz und sprühendem Humor dem Ehrenamt und an diesem Abend besonders den Vorstandsmitgliedern des Förderkreises und bot vorzügliche Unterhaltung. Bei so viel Temperament und gelungenen musikalischen Beiträgen blieb fast kein Auge im Saal trocken. Am Ende brachte er sogar das Kunststück fertig, die Besucher zu einem Tänzchen zu animieren.

Zum guten Gelingen des Abends trugen in besonderer Weise die Küche des St. Josefshauses Herten mit einem vorzüglichen Drei-Gang-Menü und die Mitglieder der katholischen Frauengemeinschaft St. Peter bei. Wie sagte Gudrun Schemel: "Danke sagen macht auch glücklich". Genau diesem Anspruch wurde der Förderkreisbei bei diesem Helferfest mehr als gerecht. Er weiß ehrenamtliche Arbeit wertzuschätzen.


8. Februar 2014

Mitgliederzahl nähert sich der Marke 900

Die Mitgliederentwicklung des Förderkreises zeigt weiterhin steil aufwärts. In der jüngsten Sitzung des Vorstandes berichtete Schatzmeister Anton Reize von erfreulichen Zahlen. Zum Jahresanfang 2014 zählt der Förderkreis 896 Mitglieder. Inzwischen stieg die Zahl mit einem Neumitglied auf 897. Der Vorstand hat sich vorgenommen, diese Zahl bis zur Mitgliederversammlung am 9. April auf 900 zu erhöhen. Dem 900. Mitglied winkt eine kleine Aufmerksamkeit!


7. DEZEMBER 2013

Lebenswert leben bis zuletzt
Professorin Gerhild Becker im Dreiländermuseum Lörrach

Der Vortrag von Professorin Gerhild Becker im Hebelsaal des Dreiländermuseums zum Thema "Palliativmedizin – lebenswert leben bis zuletzt" zählte in diesem Jahr zu den Höhepunkten im Förderkreis. Der engagierten Palliativmedizinerin und diplomierten Theologin gelang es, die etwa 100 Zuhörer in ihrem eineinhalbstündigen Referat zu fesseln. "Wir hätten ihr noch Stunden zuhören können", so äußerten sich Besucher am Ende der Veranstaltung. In ihren einleitenden Worten ging sie auf die geschichtliche Entwicklung der Hospizbewegung ein und unterstrich deren Notwendigkeit in der modernen Gesellschaft.

In den zurückliegenden 50 Jahren habe sich die Medizintechnik rasant entwickelt. Dabei habe man vernachlässigt, auf die Bedürfnisse von Menschen mit unheilbaren Erkrankungen einzugehen. Die Medizin habe sich zu wenig mit Tod und Sterben beschäftigt. Die Wissen­schaftlerin äußerte sich zuversichtlich, dass mit der Palliativmedizin ein Umdenken eingeleitet worden sei.

Es gehe darum, den Sterbenden als ganz­heitliches Individuum zu sehen – nicht als medizinischer Fall. Ärzte, Psychologen, Seelsorger und ehrenamtliche Helfer kümmerten sich in einem Team um schwerstkranke Menschen – physisch, psychisch, sozial und spirituell. Die Uni Freiburg verlasse kein Mediziner mehr, ohne sich auch intensiv mit der Palliativmedizin beschäftigt zu haben. Das gehöre inzwischen zur Ausbildung. Gerhild Becker räumte ein, dass in manchen Krankenhäusern und vor allem in den Pflegeheimen dieser Umdenkungsprozess noch am Anfang stehe. In Gesprächen wurde der Wunsch nach einer palliativmedizinischen Abteilung am Kreiskrankenhaus Lörrach laut. Vorstandsmitglied Dr. Tilly Nothhelfer dankte der Referentin im Auftrag des Förderkreises für den "packenden Vortrag" (siehe auch Collage in der Fotogalerie).


3. DEZEMBER 2013

Strahlende Gesichter im C&A Modehaus Lörrach

Strahlende Gesichter bei der Spendenübergabe von 2.000 Euro im Lörracher Modehaus C&A an den Förderkreis Hospiz am Buck: Die etwa 50 Beschäftigten der Lörracher Filiale durften entscheiden, an wen in diesem Jahr die von der Foundation des Unternehmens bereitgestellte Spende gehen soll. Ihre Wahl fiel auf das Hospiz in der Kreisstadt. Filialleiterin Melanie Rippl äußerte sich beeindruckt über die Arbeit, die von den Pflegefachkräften und den ehrenamtlichen Helfern im Hospiz für schwerstkranke und sterbende Menschen geleistet wird. "Für uns ist wichtig, dass die Spende direkt Menschen in unserer Mitte zugute kommt", betonte sie.

Bei der Spendenübergabe im Modehaus C&A (von links):
Teamführerin Nadja Schmidt,
Jutta Vincent,
Filialleiterin Melanie Rippl

Die Augen unserer Vorsitzenden Jutta Vincent funkelten, als sie den Scheck in ihren Händen hielt. Dass auch Azubis bei C&A für das Hospiz stimmten, freute die Vertreter des Förderkreises besonders. Das spreche dafür, dass das vor drei Jahren in Lörrach eröffnete Haus bei Jung und Alt angekommen sei, sagte die Vorsitzende.

Die C&A Foundation spendet deutschlandweit mehr als 1 Million Euro an soziale und karitative Einrichtungen. Bei der Vergabe werden auch die Gebiete von C&A-Standorten berücksichtigt. Das Lörracher Haus wurde vor 25 Jahren eröffnet. 


1. DEZEMBER 2013

Bürgerstiftung Weil am Rhein zeichnet Förderkreis aus

Dem Förderkreis Hospiz am Buck wurde eine weitere Auszeichnung zuteil: Für sein bürgerschaftliches Engagement verlieh ihm die Bürgerstiftung Weil am Rhein einen Preis. Oberbürgermeister Wolfgang Dietz hob den beispielhaften Einsatz des Förderkreises im Dienste schwerkranker Menschen im Landkreis Lörrach hervor. Diese Arbeit verdiene höchste Anerkennung. Namens der Bürgerstiftung überreichte er der Vorsitzenden Jutta Vincent einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro als äußeres Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung. 17 Prozent der Hospizgäste kamen im Jahr 2012 aus der Stadt Weil am Rhein.


30. NOVEMBER 2013

Besucher von der Lebens- und Lichterfeier beeindruckt

Beeindruckt waren die etwa 80 Besucher, darunter auch Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm, vom Verlauf der ersten Lebens- und Lichterfeier am Vorabend des ersten Advents in der evangelischen Stadtkirche und auf dem Marktplatz. Nach einer musikalischen Einstimmung durch den Chor "Canto Allegro" unter Leitung von Dirigentin Myrtle Sheller sowie Ute Schmitz (Flöte) und Heinzpeter Schmitz (Orgel), einem herzlichen Willkommensgruß durch Tilly Nothhelfer und den von Gerlinde Böhringer, Senta Grether und Tilly Nothhelfer vorgetragenen Texten zündeten die Besucher am Altar ihre Kerzen an. Mit diesen zogen sie dann zum Alten Markt. Dort wurde der von Konrad Winzer organisierte Weihnachtsbaum erstmals entzündet.

Das Licht, so der Wunsch des Förderkreises, sollte nun die Stadt in der dunklen Zeit des Advents erleuchten. Am Ende gab es bei einem vom Weinhaus Speck gespendeten Punsch anregende Gespräche.

"Wir waren von der stimmungsvollen Atmosphäre in der Kirche und auf dem Marktplatz sehr angetan", äußerten sich Teilnehmer lobend über die Premiere der Feier. In einer ersten Bilanz waren sich die Mitglieder des Vorstandes einig, nach dem gelungenen Einstieg die Feier auch im nächsten Jahr wieder in das Programm aufzunehmen
(siehe auch Fotogalerie und Medienberichte).

 

Stimmungsvolle Atmosphäre
auf dem Alten Markt in Lörrach

 


 

30. NOVEMBER 2013

Chor 72 überbrachte Spende von 700 Euro

Mit einer Spende von 700 Euro überraschten Vertreter des Lörracher Chores 72 den Förderverein Hospiz am Buck. Der Betrag stammt aus einer Kollekte bei der Uraufführung der von Dirigent Herbert Kaiser komponierten Jakobusmesse in der katholischen Kirche Todtnau und in der Brombacher Kirche St. Josef. Etwa 100 Sänger des Chores 72, des Männergesangvereins Aftersteg und des Männerchores Todtnauberg, Bläser der Alphornfreunde Belchenland und die beiden Solistinnen Uschi Dutschke und Marga Lederle wirkten mit. Sie beeindruckten mit einer musikalisch vorzüglichen Leistung.

Der Chor 72 bei der Spendenübergabe (von links):
zweiter Vorsitzender Friedrich Krebs, Vorsitzender Markus Schnabel und Chormitglied Gerhard Maier, Förderkreis-Vorsitzende Jutta Vincent

Die Besucher öffneten am Ende ihre Herzen und spendeten für drei soziale Einrichtungen insgesamt 2.100 Euro. "Sie setzen sich in bewundernswerter Weise dafür ein, dass Menschen in Würde die Welt verlassen können. Und dies wollen wir mit unserer Spende anerkennen", sagten Vorsitzender Markus Schnabel, dessen Stellvertreter Friedrich Krebs und Chormitglied Gerhard Maier. Die Vorsitzende des Fördervereins, Jutta Vincent, dankte den Sängern und allen Mitwirkenden für die finanzielle Unterstützung.

Bei einem Rundgang durch das Hospiz informierte sie über die Arbeit der Pflegekräfte und der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. "Respekt vor diesen Menschen, die hier Großartiges leisten", verabschiedeten sich die drei Sänger des Chores 72.


28. November 2013

Rekorderlös beim Weihnachtsstand: 1.581 Euro

Alles bisherigen Rekorde stellte das Team der Helferinnen und Helfer beim Weihnachtsverkauf des Förderkreises im Lörracher Kreiskrankenhaus in den Schatten. Bereits nach zwei Stunden waren die 80 Päckchen "Gutesele" verkauft. Nicht weniger begehrt waren Butterzöpfe, Apfelbrot und Weihnachtsbrötchen. Die viel bestaunten Gestecke und Adventskränze gingen ebenfalls sehr gut weg. Ganz spontan sorgten Besucher, wie Uschi Frank, für Nachschub. Eine Frau aus Binzen spendete für den Verkauf Karten. Gefragt waren außerdem Raritäten und "Schnäppchen" aus dem Sortiment des Flohmarktes.

"Alles in allem ein gelungener Einsatz und für uns Helferinnen ein schöner und erlebnisreicher Tag mit vielen netten Gesprächen und Überraschungen", schreibt die für den Stand verantwortliche Helferin Susanne Müller. Beim "Kassensturz" übertraf das Ergebnis alle Erwartungen: 1.581 Euro. "Soviel Umsatz hatten wir noch nie beim Weihnachtsverkauf", freuten sich alle nach arbeitsreichen Stunden.


25. NOVEMBER 2013

4.000 Euro aus dem Erlös einer Ausstellung

"Die Farben der Wüste", lautete das Thema einer fast einjährigen Ausstellung in den Räumen der Arztpraxis Dr. Friedrich Hugenschmidt in Lörrach-Stetten. Annemarie und Dr. Walter Taeschner von der Frosch-Apotheke hatten als Mitglieder der Fotografischen Gesellschaft Dreiland bei einer Reise durch Marokko bis zu den Ausläufern der Sahara eindrucksvolle Fotos mitgebracht. Großartig gelang es ihnen, Wüstenlandschaften zu verschiedenen Tageszeiten in ihren verschiedenen Farben und Lichtern einzufangen. Die Idee, die fotografischen Kunstwerke auszustellen und mit dem Erlös des Bilder- und Postkartenverkaufs Menschen zu unterstützen, die anderen helfen, kam bei den Besuchern und Patienten der Praxis sehr gut an. Mehr als 500 Postkarten wurden verkauft.

Dr. Walter und Annemarie Taeschner, Bernhard Späth vom Förderkreis Hospiz, Dr. Friedrich und Christa Hugenschmidt und Schatzmeister Anton Reize (von links) bei der Scheckübergabe.
Foto: Johanna Högg

Die beiden Ehepaare Hugenschmidt und Taeschner entschieden sich dafür, den Erlös dem Hopiz am Buck zu spenden: "Das soziale Engagement einer Arztpraxis und die Fotographie, die Brücken schlägt zwischen Menschen, schafft Verbundenheit mit sozialen Einrichtungen in unserer Stadt", sagte Walter Taeschner bei der Übergabe der Spende von 4.000 Euro. Zu diesem stattlichen Ergebnis trug auch eine großzügige Spende der Laborgemeinschaft Prof. Dr. Blessing (Singen) bei. Der stellvertretende Vorsitzende des Förderkreises, Bernhard Späth, dankte für das beispielhafte Engagement der beiden Ehepaare.


8. NOVEMBER 2013

Baumscheibensägen für eine gute Tat

Mit einer Spende von 250 Euro überraschten zwei Gruppen des TuS Rheinfelden-Herten – die Jedermänner und die Unruheständler – den Förderkreis. Das Geld kam beim Hertener Dorffest im September zusammen. Dort beteiligten sich die Sportler im Alter zwischen 40 und 80 Jahren mit dem Aktionsstand "Säge & brenne". Die Besucher durften mit einer klassischen Waldsäge von einem Baumstamm 2 bis 3 Zentimeter dicke Scheiben zuschneiden. An einer Feuerstelle wurden gusseiserne Stempel zum Glühen gebracht und damit das Festlogo auf die Scheiben gebrannt. Die Aktion fand starken Zuspruch. Die Initiatoren baten aber auch um einen Obolus für eine gemeinnützige Einrichtung. Bereits zum zweiten Mal bedachten sie mit der Spende das stationäre Hospiz.


Freudiger Anlass: Von den "Jedermännern" und den "Unruheständlern" des TuS Herten durften Elaine Leypoldt und Horst Donner eine Spende von 250 Euro entgegennehmen.

"Sie leisten mit ihrer lebensnotwendigen Einrichtung einen wertvollen Dienst für die Gemeinschaft", sagte Initiator Stefan Mehlin bei der Übergabe der Spende an die Förderkreis-Vertreter Elaine Leypoldt und Horst Donner. Diese bedankten sich herzlich für die Unterstützung. "Ohne die Unterstützung durch die Bürger wäre das Hospiz finanziell nicht zu betreiben", sagten sie.

Bei der Spendenübergabe waren von den beiden TuS-Gruppen Stefan Mehlin, Friedhelm Eckenstein, Werner Wolpensinger, Heiner Sälinger, Benno Kern, Werner Ohme und TuS-Vorsitzender Jean-Pierre Roschmann zugegen. "Toll, was unsere Unruheständler wieder auf die Beine stellten", lobte der Vereinschef die beiden TuS-Gruppen.


8. NOVEMBER 2013

Lebens- und Lichterfeier – Licht erhellt – Licht erhält

Erstmals lädt der Förderkreis Hospiz am Buck zu einer Lebens- und Lichterfeier ein. Diese findet am Samstag, 30. November, 18 Uhr, zur Einstimmung auf den Advent in der evangelischen Stadtkirche Lörrach statt. Sinnbildlich steht das Licht für Leben, Erinnerung, Dank, Trost und Segen. Musik, Lieder und Worte – passend zum Thema – tragen zur Gestaltung der Feier bei.

Die Idee zu dieser Feier brachten unsere Vorstandsmitglieder beim Besuch der englischen Partnerstadt Chester mit nach Hause. Menschen in ihren unterschiedlichsten Anliegen dieser Zeit finden sich zusammen. Bei der Feier in Lörrach wirken der Chor Canto allegro und eine Instrumentalgruppe mit.

Nach der Feier begeben sich die Teilnehmer mit ihren entzündeten Kerzen zum Alten Marktplatz in der Stadtmitte. Nach dem Eintreffen wird der Weihnachtsbaum auf dem Alten Markt illuminiert. Er erhellt in der dunklen Zeit die Stadt – Licht das erhellt!
Dieses Ritual verbindet die Teilnehmer mit den Anliegern und Spendern des Baumes. Konrad Winzer vom Hotel Drei König, der seit einigen Jahren dafür sorgt, dass auf dem Marktplatz ein stattlicher Weihnachtsbaum steht, sagte spontan zu, mit dem Förderkreis gemeinsam diese kleine Feier zu arrangieren.

Zum Abschluss sind die Teilnehmer zu einem vom Weinhaus Speck gespendeten Punsch unter das Dach des Marktplatzes eingeladen. Willkommen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Der Förderkreis würde sich freuen, wenn möglichst viele Menschen kommen, mit uns feiern und die Lichter gemeinsam entzünden.


8. NOVEMBER 2013

Palliativmedizin – lebenswert bis zuletzt

Vortrag am Samstag, 7. Dezember, im Dreiländermuseum Lörrach

Zum Thema "Palliativmedizin – lebenswert bis zuletzt" spricht am Samstag, 7. Dezember, 10.15 Uhr, die Freiburger Professorin Dr. med. Dipl.-Theol. Gerhild Becker im Lörracher Dreiländermuseum (Museum am Burghof) in einem Vortrag des Förderkreises Hospiz am Buck.

Becker ist die erste Lehrstuhl­inhaberin für Palliativ­medizin in Baden-Württemberg. Seit dem Jahre 2006 leitet sie die Palliativ­station an der Uni-Klinik Freiburg. Auf dem Gebiet der Palliativ­medizin zählt die Referentin international zu den renommiertesten Wissen­schaftlerinnen. Nach Forschungs­aufenthalten in England und in den USA konnte sie wegweisende Projekte zur Forschung, Weiterbildung und Lehre in der Palliativmedizin am Universitäts­klinikum Freiburg etablieren.

Das Fach Palliativmedizin steht für die bestmögliche medizinische, pflegerische und psychosoziale Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie ihren Angehörigen.

Der Eintritt zum Vortrag mit anschließender Diskussion ist frei. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.


27. OKTOBER 2013

Landrätin zeichnet Projekt des Förderkreises aus

Unter den 27 Projekten, die der Landkreis Lörrach zum "Tag des Bürgerengagements" auszeichnete, befand sich auch das Projekt des Förderkreises Hospiz am Buck. Es wurde in Zusammenarbeit mit der Freien Evangelischen Schule Lörrach entwickelt. Landrätin Marion Dammann würdigte das ehrenamtliche Wirken von Bürgern in den verschiedensten Bereichen. Aktive Bürger seien die Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft, sagte sie. Beeindruckt hat bei unserem Projekt der Einsatz von jungen Menschen. Sie musizieren zur Freude von Hospizgästen und Besuchern im Hospiz am Buck. Vorstandsmitglied Peter Biwer fand für das Musikprojekt mit der Freien Evangelischen Schule einen engagierten Partner. Musikklassen anderer Schulen haben ebenfalls ihr Interesse zu Auftritten im Hospiz bekundet.

Den Preis durften Beisitzer Peter Biwer und der Vertreter der Freien Evangelischen Schule, Mayer, entgegennehmen. Es gab eine Prämie von 100 Euro. Das Geld spendete der Förderkreis der Freien Evangelischen Schule für ihren Musikunterricht.
 

Peter Biwer bei der Entgegennahme des Preises. Hier im Gespräch mit Moderator Matthias Zeller.


20. OKTOBER 2013

Vorstand genoss faszinierende Ausblicke

Auf 150 Meter Höhe genoss der Vorstand des Förderkreises bei seinem Ausflug auf den Turm der Sendestation St. Chrischona faszinierende Ausblicke. Bei wunderschönem Herbstwetter und einer großartigen Fernsicht war sogar das Bergmassiv des 130 Kilometer entfernten Säntis zu sehen. "Eine solche Sicht erschließt sich den Besuchern des Senders St. Chrischona nur an 12 Tagen im Jahr. Einen davon haben sie sich ausgewählt", meinte der Gastgeber der Swisscom bei der Führung durch die Sendestation.

Der Vorstand des Förderkreises nach der Besichtigung der Sendestation St. Chrischona.

Aber auch die Blicke auf die Region im Dreiländereck mit dem Jura, den Vogesen und dem Schwarzwald zeigten aus der Vogelperspektive die Schönheit der Landschaft unserer Heimat. Zum Abschluss kehrten die "Hospizler" mit ihren Partnern auf eigene Kosten im nahen "Rührberger Hof" ein. Sie schätzten es, Kontakte untereinander auch mal fernab der "Vereinsgeschäfte" zu pflegen.


14. OKTOBER 2013

Begegnung mit den Pflegefachkräften des Hospizes

Das Hospiz am Buck besteht in diesen Tagen drei Jahre. Heute ist diese Einrichtung im Landkreis Lörrach zu einer wichtigen Anlaufstation für Menschen in ihrer schweren Bedrängnis geworden.

Von vielen Seiten wird dem Hospiz große Anerkennung für seine Arbeit zuteil. Der 3. Geburtstag war für den Vorstand des Förderkreises Anlass zu einer Begegnung mit den Pflegefachkräften.

Für die Vorsitzende Jutta Vincent stand das Dankeschön an alle, die im Hospiz segensreiche Arbeit leisten, im Vordergrund. In ihrer Ansprache zitierte sie den Palliativmediziner Thomas Sitte: "Ein guter Tod ist nicht nur wichtig für den, der stirbt. Ganz besonders prägt er auch die Zukunft derjenigen, die weiter leben." Und daran, dass Menschen gut sterben könnten, hätten die Pflegefachkräfte im Hospiz großen Anteil. Abschließend zitierte sie aus einem Dankschreiben von Angehörigen eines Hospizgastes, dessen Inhalt, wie sie sagte, "tief berührte".

Vorstandsmitglieder
des Förderkreises im Gespräch
mit Hospizleitung und Pflegefachkräften

Hospizleiterin Claudia Deichsel äußerte sich lobend über die gute Zusammenarbeit der Pflegefachkräfte und anerkannte die wertvolle Hilfe, die das Hospiz durch den Förderkreis erfahre. "Wir sind in den drei Jahren zu einem guten Team geworden". Das strahle nicht nur auf das Haus, sondern auch auf die Hospizgäste und die Besucher aus.


14. OKTOBER 2013

Jungfernfahrt auf der Zollfreien Straße brachte Spende für das Hospiz von 300 Euro

Von der Eröffnung der Zollfreien Straße, die die beiden Nachbarstädte Lörrach und Weil am Rhein verbindet, profitierte auch das Hospiz am Buck. Der Weiler Geschäftsmann Erwin Lang überraschte die "Offiziellen" mit der Idee, die ersten Fahrten von Weil nach Lörrach und in umgekehrter Richtung von Lörrach nach Weil zugunsten von Hospiz und Trinationalem Umweltzentrum zu versteigern. Die Zahl der Gebote allerdings blieb hinter den Erwartungen zurück. Lediglich der Lörracher Immobilienhändler Rudolf Lacher fühlte sich angesprochen. So kamen von ihm und dem Initiator der Aktion 600 Euro zusammen.

Schatzmeister Anton Reize durfte für das Hospiz die Spende von 300 Euro entgegennehmen. Immerhin war so das Hospiz bei diesem Jahrhundertereignis mit von der Partie. Denn 160 Jahre dauerte es, bis die Pläne zum Bau der Straße nach dem Staatsvertrag zwischen dem Großherzog von Baden und der Schweiz realisiert werden konnten.


20. AUGUST 2013

Tod und Sterben nicht planbar
Jahrgang 1937/38 übergab dem Hospiz Spende von 1.000 Euro

LÖRRACH (don). "Hut ab vor ihrer beispielhaften Leistung für Menschen, denen sie in ihrer letzten Lebensphase zur Seite stehen". Mit dieser Anerkennung würdigte Werner Lacher als Vertreter des Schuljahrgangs 1937/38 und des Festkomitees die Arbeit von Förderkreis und Hospiz am Buck in Lörrach-Stetten. In Begleitung von seinen Schulkameraden Ulla Frank, Siegfried Meier und Ursula Schierle überreichte er Schatzmeister Anton Reize eine Spende von 1.000 Euro. Das Geld kam beim letzten Jahrgangsfest aus Anlasse des 75. Geburtstages im Juni zusammen.

Freudiger Anlass im Hospiz: Spendenübergabe des
Jahrganges 1937/38 (von links):
Werner Lacher, Ulla Frank,
Anton Reize, Siegfried Meier,
Jutta Vincent, Ursula Schierle, Bernhard Späth.     
Foto: Horst Donner

Ein solches Haus könne ohne finanzielle Absicherung nicht betrieben werden, sagte Lacher. Noch mehr beeindrucke ihn jedoch, wie man hier hochqualifizierte Arbeit mit einer bewundernswerten Herzlichkeit leiste. Im Hospiz werde bürgerschaftliches Engagement gelebt. Stadt und Landkreis Lörrach könnten sich glücklich schätzen, über solch eine Einrichtung zu verfügen.

Bernhard Späth, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Hospiz GmbH, Förderkreis-Vorsitzende Jutta Vincent und Schatzmeister Anton Reize informierten die Gäste über die Entwicklung des Hospizes, die Rund-um-Betreuung der Hospizgäste und die Einbeziehung der Angehörigen. Zur Frage, ob die sechs Einzelzimmer für den Landkreis vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl alternder und kranker Menschen ausreichten, hörte man, dass es zwar immer wieder Wartelisten gebe, es aber auch vorkomme, dass Zimmer nicht belegt seien. Tod und Sterben ließen sich eben nicht planen. Die Bettenzahl entspreche aufgrund von Erfahrungen der Bevölkerungszahl im Landkreis. An eine Erweiterung des Hauses sei vorerst nicht gedacht.

Beeindruckt zeigten sich die Besucher über die Vielfalt ehrenamtlicher Arbeit, die im und für das Hospiz geleistet werde. Dass mit den Musikgruppen von Freier Evangelischer Schule und demnächst auch von Schülern des Hans-Thoma-Gymnasiums junge Menschen den Kontakt zu schwerkranken Menschen im Hospiz suchten und ihnen damit besondere Freude machten, fand ebenso Beachtung wie der Einsatz vieler Freiwilliger im Hospizladen in Stetten und in den Fundraising-Gruppen des Förderkreises.


6. AUGUST 2013

MdL Ulrich Lusche besuchte das Hospiz

Politiker interessieren sich auch für das Hospiz am Buck. Bei seiner Sommertour machte der Lörracher CDU-Landtagsabgeordnete Ulrich Lusche in Begleitung von Stadt- und Kreisrat Bernhard Escher Station im Hospiz am Buck. Fragen der Belegung, der Finanzierung und der Betreuung der Patienten durch die zehn hauptamtlichen Pflegefachkräfte, aber auch der Unterstützung durch die 40 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer standen im Mittelpunkt des Gespräches mit Geschäftsführer Bernhard Späth und der Förderkreis-Vorsitzenden Jutta Vincent.

Mit Lusche war man sich einig, dass das Hospiz am Buck eine wichtige Versorgungs­lücke im Dreiländereck schließt und drei Jahre nach der Eröffnung nicht mehr wegzudenken ist. Ulrich Lusche bedankte sich bei allen Beteiligten für den solidarischen und selbst­losen Einsatz. "Sie leisten für Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen beispiel­haften Dienst", betonte er.  

 

Offene Türen im Hospiz für den Landtags­abgeordneten Ulrich Lusche (rechts) und Kreisrat Bernhard Escher – auf dem Bild zusammen mit der Förderkreis-Vorsitzenden Jutta Vincent.


10. JULI 2013

Förderkreis zählt jetzt 872 Mitglieder

Die Mitgliederzahl des Förderkreises steigt und steigt ...
In der jüngsten Sitzung des Vorstandes berichtete Schatzmeister Anton Reize von einem Zuwachs von 25 Mitgliedern im ersten Halbjahr 2013. Wenn die Entwicklung weiterhin so anhält, dann dürfte das Ziel von tausend Mitgliedern immer realistischer werden.


10. JULI 2013

Neuer Rekord im Hospizladen

Die Geschäfte im Hospizladen in Stetten florieren. Im Juni 2013 überschritt das Ergebnis erstmals die Marke von 4.000 Euro und übertraf den bisherigen Rekordmonat Oktober 2012 mit 3.900 Euro. Insgesamt nahmen die ehrenamtlichen Verkäuferinnen des Secondhand-Ladens im Berichtsmonat 4.314 Euro ein.

Gegenüber dem Vorjahr stieg der Erlös, wie Ladenchefin Senta Grether darlegte, um mehr als tausend Euro. In den nächsten Tagen gibt es für die Kunden im Sommerschlussverkauf Rabatt von 20 Prozent. "Wir müssen Platz schaffen", sprach Senta Grether die Bereitschaft vieler Bürger an, die den Laden mit "neuer Ware" beliefern. An die Hospiz GmbH kann aufgrund der guten Geschäfte eine weitere Spende von 17.000 Euro überwiesen werden. Geschäftsführer Bernhard Späth nahm diese Nachricht mit Freude auf.  

Vom 12. bis 27. August macht das Personal Ferien. Zu dieser Zeit ist der Laden geschlossen.

 

Bei so freundlichen Verkäuferinnen erstaunt es nicht, dass die Umsätze ständig steigen.


5. JULI 2013

Informationen beim Sommerfest St. Josef gefragt

Seit Jahren beteiligt sich der Förderkreis am traditionellen Sommerfest des St. Josefshauses Herten mit einem Informationsstand. Jutta Leypoldt und ihre Helferinnen hatten viel zu tun. Bei den Gesprächen mit Besuchern des Festes informierten sie über den Förderkreis und das stationäre Hospiz. Das St. Josefshaus Rheinfelden-Herten ist Hauptgesellschafter der Hospiz GmbH am Buck.
Fotos vom Sommerfest auf unserer neu eingerichteten Seite Fotogalerie.


16. JUNI 2013

"Dankeschön-Essen" für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer
Gelungener Abend im Gemeindehaus St. Peter Lörrach

Mit einem "Dankeschön-Essen" im katholischen Gemeindehaus St. Peter Lörrach revancierten sich der Aufsichtsrat der Hospiz GmbH und der Förderkreis bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mit Partnern für ihre tatkräftige Unterstützung. Etwa 80 Besucherinnen und Besucher aus den fünf Helfergruppen durften die Vorsitzenden des Aufsichtsrates und des Förderkreises, Gudrun Schemel und Jutta Vincent, begrüßen und sich gleichzeitig bei allen für ihren engagierte Tätigkeit bedanken. Namentlich erwähnt wurden diesmal Heinz Henninger und der Familie Issler. 

Mehr als 80 Besucher fanden sich zum "Dankeschön-Essen" im Gemeindesaal St. Peter ein.

Bei einem guten Essen aus dem Josefshaus Rheinfelden-Herten und einem guten Tröpfchen kamen die Gespräche und Begegnungen nicht zu kurz. Jutta und Kurt Vincent gaben in Bildern und Vortrag einen Rückblick auf das zurückliegende Jahr. Liebevoll kümmerten sich auch die Frauen der katholischen Frauengemeinschaft St. Peter mit ihrer Vorsitzenden Frau Renk an der Spitze um den Service. "So war es auch für uns im Vorstand ein entspannter und gelungener Abend", resümierte Jutta Vincent.


17. MAi 2013

800 Euro in den Spenden-Kässchen

Oft im Stillen und ohne große Schlagzeilen in der Öffentlichkeit findet der Förderkreis bei den Bürgern im Landkreis Lörrach Unterstützung und Hilfe. Bei der Mitglieder­versammlung erwähnte die Leiterin der Fundraising-Gruppe, Elaine Leypoldt, die Spendenkässchen, die in Geschäften und Firmen aufgestellt sind. Im vergangenen Jahr erbrachten sie eine Spende von insgesamt 800 Euro. Ein beachtliches Ergebnis, wenn man bedenkt, dass sich diese Summe aus vielen kleinen Beträgen ergibt.

Dahinter steckt wie bei anderen Aktionen viel Arbeit. Firmen müssen gefunden werden, die bereit sind, die Spendenhäuschen aufzustellen. Aber nicht nur das: Wichtig ist, dass Mitarbeiter des Förderkreises sich darum kümmern, die Firmen betreuen und von Zeit zu Zeit die Kässchen auch leeren. Das alles sind kleine Mosaiksteinchen, auf die es aber ankommt und die in der Gesamtschau von nicht unbedeutender Wirkung sind.


16. MAI 2013

"Inflagranti Vokal" war Spitze

Benefizkonzert brachte Erlös von 2000 Euro

"Die Sängerinnen und Sänger waren Spitze", kommentierte unsere Fundraising-Chefin Elaine Leypoldt das Benefizkonzert mit dem Ensemble "Inflagrantie Vokal" im katholischen Gemeindehaus St. Fridolin Stetten. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Bei vollbesetztem Saal begeisterte das Quintett mit Conny Niems, Marina Greiner, Waltraud Schwald, Klaus Streicher und Bob Cavender. Das Repertoire der Lieder reichte von so bekannten Songs wie "Hab'n Se nich 'ne Braut für mich" bis zu "Ganz Paris träumt von der Liebe" oder "Das machen nur die Beine von Dolores". Großartig wie sich die Sängerinnen und Sänger auf der Bühne präsentierten – witzig, unterhaltsam, jazzig und vor allem auch musikalisch groß in Form.

Inflagranti VokalGroßartig in Szene setzte sich "Inflagranti Vokal" beim Benefizkonzert zugunsten unseres Hospizes im katholischen Gemeindehaus St. Fridolin. 

Foto: Elaine Leypoldt

Aber nicht nur das. Am Ende des Konzertes bedankten sich die Besucher und spendeten reichlich. 1.000 Euro befanden sich in den Spendenkörbchen. Hinzu kam noch eine Überraschungsspende von Wolfgang Kaiser (Stetten) von 1.000 Euro. Er bat die Gratulanten bei seinem "runden Geburtstag" um eine Spende für das Hospiz. Peter Biwer, Vorstandsmitglied des Förderkreises, bedankte sich sowohl bei "Inflagranti Vokal" als auch bei Wolfgang Kaiser und den vielen Helferinnen und Helfern, die vor und hinter der Bühne durch ihren Einsatz zum schönen Erfolg der Benefizveranstaltung beigetragen hatten.


14. MAi 2013

Förderkreis und Hospiz GmbH gründen eine Stiftung

Sie kann voraussichtlich im Sommer mit einem Startkapital von 600.000 Euro ihre Arbeit aufnehmen.

Grünes Licht gab die Mitgliederversammlung des Förderkreises zur Gründung einer Stiftung. Ohne Einwände stimmten die Mitglieder dem Entwurf der Satzung zu. Die "Hospiz-Stiftung Lörrach" soll finanziell die stationäre und ambulante Hospizarbeit langfristig sichern. Immer mehr Menschen beabsichtigen, sinnstiftende soziale Arbeit mit namhaften Spenden und Zustiftungen zu unterstützen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Regierungspräsidiums Südbaden kann die Stiftung voraussichtlich im Sommer mit einem beachtlichen Startkapital von 600.000 Euro gegründet werden.

Bernhard Späth, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Hospiz GmbH, hat bereits die Zusage einer Spende von 150.000 Euro von einer Stifterin. Vor seinem Eintritt in den Ruhestand bewilligten die Gremien des St. Josefshauses Rheinfelden-Herten weitere 150.000 Euro für die Hospiz-Stiftung.

Dem Förderkreis Hospiz am Buck fiel es vor diesem Hintergrund nicht schwer, das Gründungskapital der Stiftung um weitere 300.000 Euro aufzustocken. Dieser Betrag stammt vor allem aus einer Erbschaft, die im vergangenen Jahr eine Bürgerin dem Förderkreis vermachte. "In fünf Jahren wollen wir über eine Million Euro Kapital verfügen", so die optimistische Prognose von Bernhard Späth. Letztlich sind es die Zinserträge, die für die Hospizarbeit zur Verfügung stehen. Förderkreis-Vorsitzende Jutta Vincent freute sich über das einstimmige Votum der Mitglieder zur Gründung der Stiftung und zur Bereitstellung von 300.000 Euro aus dem Kapital des Förderkreises.


14. Mai 2013

Rückblick auf das Jahr 2012

Helfer leisteten 5463 Stunden ehrenamtliche Arbeit

Mit beeindruckenden Zahlen zur Arbeit des Förderkreises im Jahr 2012 wartete der Vorstand bei der Mitgliederversammlung auf. Die mehr als 60 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer erbrachten in ihren unterschiedlichen Funktionen 5463 Stunden freiwilligen Einsatz. Dabei sind die am Schreibtisch und am Computer erledigten Arbeiten nicht mitgezählt. Vorträge, Sitzungen, Informationsveranstaltungen, Seminare, Führungen im Hospiz und Verkaufsveranstaltungen standen auf der Agenda.

Als Höhepunkte im Berichtsjahr stellte Vorsitzende Jutta Vincent eine Kunst- und Verkaufsausstellung im St. Josefshaus Herten, die Feier des 10-jährigen Bestehens des Förderkreises, den Hospiztag in Lörrach und das Benefizkonzert des Gospelchores Rheinfelden in der St. Fridolinskirche Stetten besonders heraus. Zweiter Vorsitzender Peter Biwer ließ das zurückliegende Jahr nochmals Revue passieren.

Mit dem Musikzweig der Freien Evangelischen Schule Lörrach kam es zu einem Kooperationsvertrag. Schüler dieser Schule musizieren im Hospiz und erfreuen die Gäste mit ihren Auftritten. Die Berichte von Senta Grether (Hospizladen), Elaine Leypoldt und Horst Donner (Medien- und Öffentlichkeitsarbeit) rundeten das Bild über die Arbeit des Förderkreises ab. Als professionell bewerteten die Kassenprüfer Siegfried Weißenberger und Monika Dörflinger die Tätigkeit von Schatzmeister Anton Reize. Die Buchhaltung sei in ihrem Volumen mit einem kleinen mittelständischen Unternehmen vergleichbar. (siehe auch Berichte von Badischer Zeitung und der Oberbadischen unter dem Link "Medienberichte")

Sie steuern den Förderkreis durch das neue Vereinsjahr (von links):
Horst Donner (Medienarbeit),
Elaine Leypoldt (Fundraising),
Senta Grether (Schriftführerin),
Jutta Vincent (Vorsitzende),
Gerlinde Böhringer (zweite Kassiererin),
Bernhard Späth (zweiter Vorsitzender),
Peter Biwer (Beisitzer),
Tilly Nothhelfer (Beisitzer).

Bild: Britta Wieschenkämper


Bernhard Späth neuer zweiter Vorsitzender

Bei den Wahlen in der Mitgliederversammlung des Förderkreises gab es einige Änderungen: Das Amt des zweiten Vorsitzenden übernahm Bernhard Späth. Peter Biwer gehört dem Vorstand künftig als Beisitzer an. Für weitere zwei Jahre gewählt wurden Gerlinde Böhringer (zweite Kassiererin) und Horst Donner (Medien- und Öffentlichkeitsarbeit). Zum neuen Kassenprüfer wurde Frieder Speck bestimmt. Für ihre zehnjährige Vorstandsarbeit im Förderkreis wurde Jutta Vincent geehrt. Anton Reize und Peter Biwer überreichen ihr als Zeichen der Anerkennung für ihr beispielhaftes Engagement Blumen und einen Büchergutschein.


Osterverkauf mit erfreulichem Ergebnis

Mit einem schönen Ergebnis endete der Osterverkauf im Foyer des Lörracher Kreiskrankenhauses: 724 Euro und 40 Cent befanden sich in der Kasse. Die Helferinnen der Fundraising-Gruppe sahen sich für ihre Mühe vor und während des Basars reich belohnt. Groß und vielfältig war das Sortiment. Es reichte von der selbstgemachten Marmelade bis zu wunderschönen österlichen Dekorationsartikeln, zu Spielzeug und zu antiquarischen Gegenständen. Am Stand selbst nahmen auch viele Besucher die Gelegenheit wahr, sich über das Hospiz zu informieren. Susanne Müller war am Ende voll des Lobes: "Das alles war nur möglich, weil wir alle an einem Strang ziehen."


16. MÄRZ 2013

Volksbank Lörrach spendete 1000 Euro für das Hospiz

Mit einer Spende von 1.000 Euro aus den Überschüssen des Gewinnsparens bedachte die Volksbank Dreiländereck Lörrach unseren Förderkreis. Zweiter Vorsitzender Peter Biwer durfte den Scheck von Filialdirektor Rolf Schönbett und Juan Orozco entgegennehmen. "Ohne die Vereine wäre Lörrach eine schlafende Stadt", meinte der Volksbankchef. Die Volksbank wisse deren Arbeit und soziales Engagement zu schätzen. Insgesamt kamen 13 Vereine in den Genuss des Geldsegens. Peter Biwer dankte herzlich für die Unterstützung und hob anerkennend hervor, dass die Volksbank zum wiederholten Male das Hospiz mit Spenden unterstützte. Der Förderkreis verwendet die Spende zur Anschaffung des künstlerischen Wandbehangs im "Raum der Stille" im Hospiz.


8. MÄRZ 2013

Professor Borasio spricht am 23. April in der Fondation Beyeler in Riehen

In einer Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Ferdinand Hodler" spricht am Dienstag, 23. April, 18 Uhr, in der Fondation Beyeler in Riehen der international bekannte Palliativmediziner Professor Gian Domenico Borasio "über das Sterben". Seit dem Jahre 2011 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Palliativmedizin an der Universität Lausanne. Zuvor lehrte er an der Ludwig-Maximilian-Universität München. In Büchern und zahlreichen Schriften beschäftigt sich der Wissenschaftler mit Fragen von Leben und Tod. Ihm ist es ein besonderes Anliegen, den Hospizgedanken in der modernen Medizin umzusetzen.

Prof. Borasio"Niemals ist das Sterben und der Tod beeindruckender und radikaler dargestellt worden, als in Hodlers Valentine Godé-Darei-Zyklus", schreibt die Fondations Beyeler in ihrer Vortragsankündigung. Deshalb hatte man sich bemüht, den Arzt und Bestsellerautor Borasio für einen Vortrag in Riehen zu gewinnen.

Der Förderkreis Hospiz am Buck empfiehlt den Besuch dieses Vortrages in der Schweizer Nachbargemeinde. Der Veranstaltungsbesuch ist im Museumseintritt inbegriffen.

Die Hospizler hatten sich bemüht, den Mediziner zu einem Vortrag in Lörrach zu gewinnen. Wegen seinen vielen internationalen Verpflichtungen musste er jedoch absagen. Umso mehr freuen wir uns, ihn in Riehen sehen und hören zu können.


8. MÄRZ 2013

Benefizkonzert mit dem Quintett "Inflagranti Vokal"
am Freitag, 26. April im Gemeindezentrum Stetten

In einem Benefizkonzert zugunsten des Förderkreises Hospiz am Buck am Freitag, 26. April, 20 Uhr, präsentiert das Wiesentäler Vokalquintett "Inflagranti Vokal" im katholischen Gemeindezentrum Lörrach-Stetten fünfstimmige Vokalmusik aus Schlager, Pop, Swing und Barbershop. Dem Quintett gehören an: Conny Niems (Sopran), Marina Greiner (Sopran), Waltraud Schwald (Alt), Klaus Streicher (Bariton) und Bob Cavender (Bass).

Die Sängerinnen und Sänger unternehmen in ihrer musikalischen Reise Ausflüge in die Renaissance, auf den Mond, an den Nordpol und zu Dolores. Dabei singen sie sowohl mit Instrumental­begleitung als auch a capella. Bei ihrem Auftritt überraschen sie mit charmanten Conférencen und peppigen Choreographien. Die meist fünfstimmigen Arrangements stammen vorwiegend aus der Feder von Klaus Streicher, weshalb "Inflagranti Vokal" seinen eigenen, ganz unverwechselbaren Stil entwickelt hat.

Der Eintritt ist frei. Am Ende des Konzertes wird um eine Spende gebeten.

 


15. Februar 2013

"Paukenschlag" zum Jahresbeginn
Gartencenter Dehner spendete über 9.000 Euro für das Hospiz

Für den Fördekreis hat das Jahr 2013 gut angefangen. Vorsitzende Jutta Vincent sprach bei der Spendenübergabe im Weiler Gartencenter Dehner gar von einem "Paukenschlag" angesichts der "gewaltigen Spendensumme" von 9.163,17 Euro. Diese durfte sie zusammen mit Schatzmeister Anton Reize im lichtdurchfluteten und noch mit Valentinsherzen geschmückten Ausstellungsraum entgegennehmen.

Spendenübergabe im Gartencenter Dehner (von links):
Schatzmeister Anton Reize, Organisatorin Petra Krause, Vorsitzende Jutta Vincent und Geschäftsleiter Wolfgang Raithel. 

Bild: Horst Donner

Die Spende stammt aus dem Erlös einer im Advent gestarteten Verkaufsaktion des Gartencenters. Für die Weiler Filiale sammelte die Zentrale bei Augsburg das Jahr über Musterkollektionen. 15 Paletten waren es, die in das Dreiland versandt wurden. Die Artikel des vielfältigen Sortimentes waren bei den Kunden sehr begehrt. Dehner wies mit Plakaten auf das Hospiz am Buck hin. "Uns ist es ein besonderes Anliegen, auf diese für die Menschen der Region bedeutsame Einrichtung aufmerksam zu machen und sie auch finanziell zu unterstützen", sagte Geschäftsleiter Wolfgang Raithel.

Zum Start der Aktion der guten Tat informierte der Förderkreis an einem Informations­stand über das Hospiz. Raithel bot den Hospizlern an, auch das Jahr über mal wieder in den Gartencenter mit einem Info-Stand zu kommen. "Uns liegt viel daran, dass der Faden zwischen Hospiz und uns nicht abreißt", sagte er. Jutta Vincent revanchierte sich bei den Mitarbeitern von Dehner für deren engagierten Einsatz zugunsten des Hospizes mit von Frauen der Fundraising-Gruppe gekochter Marmelade. Die Aktion der guten Tat startete Dehner 1997. Etwa 150.000 Euro sind seither an verschiedene soziale Einrichtungen gespendet worden.


15. JANUAR 2013

Das Hospiz Thema in den Lokalzeitungen und im Rundfunk

Daniel Gramespacher (Badische Zeitung), Frau Zeine (Wochenblatt) und Marco Fraune (Die Oberbadische)
notierten eifrig die Neuigkeiten aus dem Hospiz (von links).

Gleich zu Beginn des neuen Jahres fanden sich die Vertreter der Medien (Badische Zeitung, Die Oberbadische, Wochenbericht und Südwestrundfunk) im Hospiz zum Jahresgespräch ein. Im Mittelpunkt standen Zahlen des zurückliegenden Jahres, die Präsentation des neuen Kunstwerkes im Raum der Stille und die Ankündigung von Geschäftsführer Bernhard Späth, mit einem Kapital von zunächst 300.000 Euro zur weiteren finanziellen Absicherung des stationären Hospizes eine Stiftung zu gründen. Den Grundstock dazu legten eine Frau, die namentlich nicht genannt werden möchte, und das St. Josefshaus Rheinfelden-Herten mit jeweils 150.000 Euro. Bernhard Späth erhofft sich in einem Zeitrahmen von etwa zehn Jahren eine Summe von einer Million Euro aus Spenden und Zustiftungen.

Geschäftsführer Bernhard Späth (rechts) stand dem SWR-Studioleiter Matthias Zeller Rede und Antwort.
 
Fotos: Horst Donner

"Das Hospiz ist bei den Bürgern in Stadt und Kreis Lörrach angekommen", titelten die lokalen Zeitungen in ihren Berichten über das Mediengespräch. Während Jutta Deichsel mehr auf die pflegerische Seite, den engagierten Einsatz der hauptamtlichen Fachkräfte, die Unterstützung durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie die positive Entwicklung einer engeren Zusammenarbeit mit einer Hausärztin einging, stellte Jutta Vincent die Arbeit des Fördervereins besonders heraus. Er unterstützte das Hospiz im vergangenen Jahr mit einer Summe von insgesamt 115.000 Euro.

Bereits eine Stunde nach dem Gespräch sendete der SWR über sein viertes Programm einen Beitrag mit O-Tönen von Bernhard Späth, Claudia Deichsel und Jutta Vincent über das Hospiz. Die Berichte in den Zeitungen finden Sie unter Medienberichte.


15. JANUAR 2013

Wertvolles Kunstwerk: "Lebensgewand" schmückt Raum der Stille

Beim Mediengespräch fand das neue Kunstwerk im "Raum der Stille" starke Beachtung. Zur passenden Einrichtung dieses Raumes machte sich eine Arbeitsgruppe viele Gedanken. Gäste, aber auch Angehörige oder Mitarbeiter des Hospizes können sich dort zurückziehen. In einer ansprechenden Atmosphäre soll es ihnen möglich sein, Ruhe zu finden, um zu meditieren, sich zu entspannen oder auch zu beten. Bewusst verzichtete man auf eine religiöse oder weltanschauliche Ausrichtung des Raumes.

Das schmucke "Lebensgewand" im "Raum der Stille", das die Künstlerin Astrid J. Eichin geschaffen hat.
Jutta Vincent zeigt, wie Besucher im "Raum der Stille" kleinen Glasröhrchen kurze Botschaften anvertrauen können.
 
Foto: Horst Donner

Der in Lörrach lebenden Künstlerin Astrid J. Eichin ist es gelungen, für den Raum ein aus textilem Stoff gehäkeltes Werk von hohem künstlerischen Wert zu schaffen, urteilte der Lörracher Kunstexperte und frühere städtische Kulturreferent Dr. Berthold Hänel. Die Künstlerin verwendete für diese Arbeit kostbares Material aus goldfarbenem Garn. Im "Lebensgewand" stecken kleine Röhrchen aus Glas. Diesen können Besuches des Raumes kurze Botschaften anvertrauen – vielleicht auch als Hilfe in leidvoller Situation, wie Hänel in seiner Bewertung des stilvollen Wandschmuckes vermerkte. Die Initiatoren erhoffen sich, dass die Besucher in diesem Raum in ansprechender Umgebung Ruhe und Stille finden. Wer will, kann sich auch auf Meditationsangebote mit Diakon Ralf Ochs einlassen. 


15. JANUAR 2013

Förderkreis bei der 30. Regio Messe im Grütt

Der Förderkreis Hospiz am Buck beteiligt sich in diesem Jahr an der 30. Regio Messe Lörrach. Diese findet vom 16. März bis 24. März 2013 in den Messehallen am Eingang zum Landschaftspark Grütt statt. Die Messeleitung hat in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Selbsthilfegruppen in einer der Hallen Ausstellungsflächen reserviert. An einem Info-Stand werden Mitglieder des Vorstandes und der Fundraising-Gruppe am Sonntag, 17. März, von 10 bis 18 Uhr auf das stationäre Hospiz aufmerksam machen. Sie laden Messebesucher außerdem dazu ein, Mitglied im Förderkreis zu werden und damit das Hospiz finanziell zu unterstützen. Die Regio Messe wird jährlich von weit über 60.000 Menschen besucht.

Am 26. April gibt es um 20 Uhr im katholischen Gemeindehaus Stetten ein Benefizkonzert mit der Maulburger Gesangsgruppe "Inflagranti-Vokal".
Zu einem Vortrag "Palliativmedizin – lebenswert bis zuletzt" am 7. Dezember konnte der Verein Dr. Gerhild Becker, Professorin für Palliatvimedizin an der Universitätsklinik Freiburg, gewinnen.


15. JANUAR 2013

Mitgliederstand kletterte zum 1. Januar auf 847

Mit erfreulichen Zahlen zur Mitgliederentwicklung startete der Förderkreis in das Jahr 2013. Zum 1. Januar traten weitere 18 Mitglieder aus dem Landkreis Lörrach dem Verein bei. Damit erhöhte sich die Mitgliederzahl auf 846. Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Mitglieder, wie Schatzmeister Anton Reize in der ersten Sitzung des Vorstandes im neuen Jahr berichtete, um 106 Mitglieder. Am Jahresende 2012 zählte der Förderkreis 828 Mitglieder. Jetzt sieht Vorsitzende Jutta Vincent das Erreichen der "Tausender-Marke" in nicht mehr allzu weiter Ferne.

"Bei unserer Gründung träumten wir mal von 1000 Mitgliedern", sagt sie. Dieser Traum scheint Realität zu werden. Der Vorstand will in seinen Bemühungen, neue Mitglieder zu gewinnen, auch in diesem Jahr fortfahren. Mit Informationsveranstaltungen, Vorträgen, Benefizkonzerten und Info-Ständen bei den unterschiedlichsten Anlässen möchte der Förderkreis nicht nur auf das stationäre Hospiz aufmerksam machen, sondern die Bürger auch zu einem Mitgliedsbeitritt motivieren.


15. JANUAR 2013

Der Hospizladen steigerte den Jahreserlös auf 29.246 Euro

Der Hospizladen "klein, aber fein" im Lörracher Stadtteil Stetten steigerte auch im dritten Geschäftsjahr seines Bestehens Umsatz und Erlös. Zum Jahresende 2012 kletterte der Gewinn auf 29.246 Euro. Er stieg damit im Vergleich zum Vorjahr 2011 um 2.769 Euro. Den höchsten Monatserlös erzielten die mehr als 20 ehrenamtlich tätigen Verkäuferinnen im Oktober mit einem Betrag von 3.567 Euro. Nach Angaben von Ladenchefin Senta Grether und dem für die Finanzen verantwortlichen Vorstandsmitglied Gerlinde Böhringer konnten dem stationären Hospiz aus dem Erlös des Ladens bis zum Jahresende 2012 insgesamt 60.000 Euro überwiesen werden.

Der Dank des Vorstandes galt dem engagierten Verkaufsteam, aber auch denen, die den Secondhand-Laden mit Waren belieferten und denen, die mit ihrem Einkauf zu diesem stolzen Ergebnis beitrugen.


Hospiz am Buck benötigt weitere ehrenamtliche Helfer

LÖRRACH. Das im Oktober 2010 eröffnete Hospiz am Buck benötigt weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Diese erhalten zur Vorbereitung auf ihren Einsatz eine Schulung von 4 mal zwei Tagen, jeweils Dienstag und Mittwoch.

Bei einem Informationsabend am Montag, 7. Januar, 19.30 Uhr, im fünften Stock des Kreiskrankenhauses Lörrach geben Kursleiterin Christel Friedrich von der Ambulanten Hospizgruppe Grenzach-Wyhlen und Heinz Henninger und Gabriele Scheunert von der Teamleitung der Ehrenamtlichen im Hospiz über Inhalte, Daten und Kosten der Schulung Auskunft. Wer sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit im stationären Hospiz interessiert, kann sich an diesem Abend unverbindlich informieren.

Kontakt: Telefon 07623/61477.


15. DEZEMBER 2012

Anerkennung für bürgerschaftliches Engagement

KBC-Rentner spendeten für das Hospiz 200 Euro

In diesen Tagen des Advents und der Weihnachtszeit erreichen den Förderkreis Hospiz am Buck wieder viele Spenden und Zeichen des Dankes. Wir spüren, dass das stationäre Hospiz in Stadt und Landkreis Lörrach große Wertschätzung erfährt, dass die Menschen mit ihren Spenden auch den wertvollen Dienst unserer hauptamtlichen Pflegefachkräfte und den Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Hospiz anerkennen und nicht zuletzt erfährt auch das engagierte bürgerschaftliche Engagement des Förderkreises großes Lob.

Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm stellte bei einer Feierstunde aus Anlass des "Tages des Ehrenamtes" im Rathaus das Wirken des Förderkreises Hospiz am Buck als beispielhaft heraus. Der Idee, im Landkreis Lörrach ein Hospiz einzurichten, seien zunächst wenig Chancen eingeräumt worden. Durch hartnäckiges ehrenamtliches Engagement sei die Idee vor zwei Jahren Realität geworden.

Unter die Spender dieser Tage reihte sich auch die Rentnergruppe der KBC Lörrach ein. In ihrem Auftrag überreichte Gerhard Kamenisch eine Spende von 200 Euro. In diesem Jahr habe man darauf verzichtet, den Mitgliedern für besonderen Einsatz bei der Organisation von Veranstaltungen ein Präsent zu überreichen. "Wir waren uns einig, dass wir stattdessen eine soziale Einrichtung unterstützen. Das Hospiz und alle, die sich für diese Einrichtung einsetzen, verdienen unsere besondere Anerkennung", sagte der Sprecher der KBC-Rentner. Herzlichen Dank für diese Spende!


5. DEZEMBER 2012

Gospelchor Rheinfelden übergab Spende

Förderkreis dankte dem Chor und den zahlreichen Zuhörern

Nach dem beeindruckenden Konzert des Rheinfelder Gospelchores St. Josef in der Fridolinskirche Stetten fanden sich Vertreter des Chores und des Fördervereins zur Spendenübergabe zusammen. Sie hatten nach dem großartigen Erfolg Grund zur Freude. Denn die etwa 500 Zuhörer öffneten nach dem gelungenen Konzert auch ihre Herzen. Als Dankeschön spendeten sie für das Hospiz in reichem Maße. In den Spendenkörbchen, die ihnen Helferinnen des Förderkreises am Ausgang der Kirche entgegenstreckten, befanden sich insgesamt 3.518,34 Euro und 56,55 Schweizer Franken. Fundraising-Leiterin Elaine Leypoldt nach dem Kassensturz: "Das Ergebnis übertraf unsere Erwartungen bei weitem. Das Konzert war eine Wucht!"

Chor-Vorsitzende Romy Marty übergab dem Vertreter des Fördervereins, Peter Biwer, die Spende.

In den Räumen des Hospizes übergab die Vorsitzende des Gospelchores, Romy Marty, die Spende der Konzertbesucher. "Wir waren überrascht über die starke Resonanz, die unser Auftritt in Lörrach gefunden hat", sagte sie. Der Gospelchor verstehe das Singen zur Freude der Menschen und zur Ehre Gottes auch als eine gemeinsinnstiftende Aufgabe.

Der zweite Vorsitzende des Förderkreises, Peter Biwer, dankte dem Chor und seinem Dirigenten Karl Gehweiler für das wunderschöne Benefizkonzert zugunsten des Hospizes. "Ihr Einsatz verdient höchste Anerkennung", würdigte er den Beitrag des Chores für das Hospiz.


30. NOVEMBER 2012

Hospiz für Dehner-Personal eine Herzensache

Gartencenter Weil am Rhein startete "Verkaufsaktion der guten Tat"

Der Gartencenter Dehner in Weil am Rhein-Haltingen stellt seine "Weihnachtsaktion der guten Tat" in diesem Jahr in den Dienst des Hospizes am Buck in Lörrach. Seit dem ersten Adventswochenende haben Kunden Gelegenheit, bei einem Sonderverkauf Musterwaren von Lieferanten zu erwerben. 15 Paletten, die in der Zentrale des Unternehmens zusammengestellt wurden, stehen zur Verfügung. Auf Plakaten und bei Gesprächen mit Kunden weist das Verkaufspersonal in Haltingen auf die Arbeit und die Aufgaben von Hospiz und Förderkreis hin.

Der Gesamterlös der jährlich vom Gartencenter organisierten Aktion – in diesem Jahr zum 12. Mal in Folge – sei einmalig unter den mehr als 100 Niederlassungen der Firmenkette, sagte der Leiter des Haltinger Gartencenters, Wolfgang Raithel, in einem Gespräch mit der Vorsitzenden des Förderkreises, Jutta Vincent. Gerne hätten sich die Mitarbeiter engagiert und mit viel Freude bei den Vorbereitungen eingesetzt, um den Kunden ein attraktives Sortiment für den guten Zweck anbieten zu können", sagte Raithel.

Am Eröffnungstag der Aktion hatten Mitarbeiter der Fundraising-Gruppe und des Vorstandes an einem Stand über das Hospiz informiert. Dankbar nahmen die Kunden auch die Flyer und die Broschüre des Förderkreises entgegen. Jutta Vincent dankte dem Leiter des Gartencenters und seinen Mitarbeitern für diese beispielhafte Aktion. Hier spüre man, wie sehr das Hospiz auch dem Personal zu einer Herzenssache geworden sei. Der Sonderverkauf wird voraussichtlich zum Jahresende abgeschlossen.


18. NOVEMBER 2012

"Das Benefizkonzert war eine Wucht"

Gospelchor St. Josef ersang in der Fridolinskirche Stetten für das Hospiz mehr als 3.500 Euro

Das Benefizkonzert des Gospelchores St. Josef Rheinfelden in der Fridolinskirche Stetten zugunsten des Hospizes am Buck am Abend des Volkstrauertage übertraf alle Erwartungen. Bereits eine viertel Stunde vor Beginn waren die Plätze in der Kirche besetzt. Viele Besucher nahmen mit Stehplätzen vorlieb. Das Kommen hatte sich in zweifacher Weise gelohnt. Zum einen hörten die Musikbegeisterten ein eindrucksvolles Konzert mit wunderschönen Gospelliedern und zum anderen bescherte der Auftritt des stimmgewaltigen Chores dem Förderkreis Hospiz am Buck ein großartiges Ergebnis.

Ein eindrucksvolles Konzert bot der Gospelchor St. Josef Rheinfelden zugunsten des Hospizes in der Stettener Kirche St. Fridolin.
Foto: Horst Donner

Die Spendenkörbchen der Helferinnen der Fundraisinggruppe wurden am Ende des Konzertes reicht bestückt. Elaine Leypoldt strahlte, als das Ergebnis feststand. 3.518,34 Euro und 56,55 Schweizer Franken kamen zusammen. "Das Konzert war eine Wucht. Es war einfach wunderbar, dabei zu sein", so fasste unsere Fundraising-Leiterin ihre Eindrücke zusammen. "Imposante Stimmen mit tiefer Botschaft", überschrieb die Zeitung DIE OBERBADISCHE ihren Beitrag.

Nachdem die Sängerinnen und Sänger singend und swingend in die Kirche eingezogen waren, dankte der zweite Vorsitzende des Förderkreises, Peter Biwer, dem Chor mit seinem Dirigenten Karl Gehweiler und der Vorsitzenden Romy Marty für das soziale Engagement und das Angebot, den gesamten Erlös des Konzertes ohne Abzug von Kosten dem Hospiz zur Verfügung zu stellen. "Sie unterstützen damit eine gesellschaftspolitische Aufgabe, nämlich Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt beizustehen", sagte er. Seine Bitte, am Ende des Konzertes die Sängerinnen und Sänger für ihre Leistungen reich zu belohnen, fiel auf fruchtbaren Boden. Danke dafür den Spendern, Danke dem Rheinfelder Chor und Danke der Pfarrgemeinde St. Fridolin für die Überlassung der Kirche!   don.


3. November 2012

Die Farben der Wüste

Unter dem Motto "Die Farben der Wüste" zeigen Annemarie und Walter Taeschner In den Räumen der Arztpraxis Dr. Friedrich Hugenschmidt in der Basler Straße 19 in Lörrach Fotos ihrer Reisen in die Wüsten. Die wunderschönen Fotos sind bis März 2013 zu sehen.

Wer eines der Bilder erwirbt, leistet einen Beitrag für unser Hospiz. Die Fotografen wollen den gesamten Verkaufserlös unserer Einrichtung zur Verfügung stellen.

Bei der Vernissage bedankte sich zweiter Vorsitzender Peter Biwer namens des Förderkreises bei Annemarie und Walter Taeschner für diese beispielhafte Initiative.


3. November 2012

ARD-Themenwoche "Leben mit dem Tod"

Wie gehen wir mit dem Sterben und dem Tod um? Dieser Frage widmet sich die ARD vom 17. bis 23. November 2012 bundesweit im Fernsehen, im Radio und im Internet. Unter dem Motto "Leben mit dem Tod" soll die ARD-Themenwoche helfen, Sprachlosigkeit im Angesicht von Tod und Trauer zu überwinden und dem Verdrängen entgegenzuwirken.

Mit sorgfältig ausgewählten Spielfilmen, Reportagen, Dokumentationen, Features, Diskussionen und Interaktionen im Ersten und in den Dritten Programmen will die ARD starke emotionale Akzente setzen und umfassend informieren und beraten. Ziel ist es, eine gesellschaftliche Debatte anzustoßen, an der sich viele beteiligen können. Es gibt drei inhaltliche Schwerpunkte: "Wie wir umgehen mit dem Tod", "Wie wir sterben wollen" und "Was am Ende bleibt".

Über das "Leben mit dem Tod" will die ARD mit der "Aktion Schulstunde" auch das Gespräch und den Austausch in Schulen anregen. Denn das Thema "Tod und Sterben" geht nicht nur Erwachsene etwas an.

Informationen dazu gibt es auch im Internet unter www.themenwoche.ARD.de


 

10. Oktober 2012

Förderverein zählt 821 Mitglieder

Die Zahl der Mitglieder des Fördervereins steigt weiter. Schatzmeister Anton Reize überraschte in der jüngsten Sitzung des Vorstandes mit dem aktuellen Stand. Danach zählt der Verein jetzt 821 Mitglieder. An den Informationsständen, bei Vorträgen und Aktionen des Vereins werden immer wieder Mitgliedsbeitritte unterschrieben. Der Vorstand sieht in der wachsende Zahl einen großen Vertrauensbeweis gegenüber dem Förderverein. Die Tausender-Grenze rückt immer näher.


10. OKTOBER 2012

Zwei Jahre Hospiz: Förderverein dankt den hauptamtlichen Pflegekräften

Das zweijährige Bestehen des Hospizes am Buck nahmen Vorstandsmitglieder des Förderkreises zum Anlass, sich mit den hauptamtlichen Pflegekräften und Mitarbeitern zu treffen und bei einem Glas alkoholfreien Sekt oder einem Kaffee miteinander ins Gespräch zu kommen. Zwei Jahre seien noch kein Anlass zum Feiern, sagte Vorsitzende Jutta Vincent.

"Wir wollen ihnen einfach mal für ihre nicht leichte Arbeit Danke sagen und ihnen zum Ausdruck bringen, dass der Förderverein ihren Dienst im Hospiz sehr zu schätzen weiß", fügte sie hinzu. Das Hospiz genieße bei den Menschen im Landkreis Lörrach einen hohen Stellenwert. Das sei mit ein Verdienst der Pflegekräfte. "Wir sind mit ihrer Arbeit sehr zufrieden." Hohe Anerkennung für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit im Dienste schwerstkranker Menschen werde ihnen auch in den zahlreichen Dankschreiben von Angehörigen ausgesprochen.

Jutta Vincent: "Sie tragen durch ihren liebevollen Umgang mit den Gästen zur guten Atmosphäre im Hospiz bei." Hospizleiterin Claudia Deichsel und ihr Team freuten sich über solche Anerkennung und dankten dem Förderverein für die finanzielle, aber auch ideelle Unterstützung. Die Gastgeber nahmen im Gespräch manche Anregung auf und hörten mit Interesse, wie sehr sich das gute Arbeitsklima im Hospiz positiv auf das Miteinander auswirke.


4. OKTOBER 2012

Neues Buch mit Jutta Vincent als Mitautorin

In dem kürzlich im Landratsamt Lörrach vorgestellten Buch "Landkreis Lörrach – ganz persönlich" ist auch die Vorsitzende des Förderkreises, Jutta Vincent, mit einem Beitrag vertreten. Ihr mehrseitiger Artikel ist mit dem Titel "Dankbar für eine privilegierte Region und einen wertvollen Ort" überschrieben. Stark konzentriert sich die Autorin, wie könnte es auch anders sein, auf den Förderverein "Hospiz am Buck" und das Hospiz. Jutta Vincent ist zusammen mit weiteren Persönlichkeiten als Autorin eingeladen worden, sich speziell über ihren Bezug zum Landkreis Lörrach zu äußern und auf ihr Engagement für das Hospiz einzugehen. Die Redaktion des Buches wählte außerdem für die erste Umschlagsseite ein Porträtbild unserer Vorsitzenden aus. Sie ist dort neben so Prominenten wie Ottmar Hitzfeld, Kabarettist Florian Schroeder und der Schönauer Energie-Pionierin Ursula Sladek vertreten.


29. SEPTEMBER 2012

Hospiz und Förderverein sagten Dankeschön

Gelungener Abend für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

"Die Hospizarbeit lebt vom bürgerschaftlichen Engagement. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz von Menschen an den unterschiedlichsten Stellen, könnte unser Hospiz nicht existieren". Dies sagte die Vorsitzende des Förderkreises, Jutta Vincent, beim "Dankeschön-Essen" im neuen Personalrestaurant des St. Josefshauses Herten. Die 73 Frauen und Männer freuten sich über solche Wertschätzung ihrer Arbeit, sei es als Hospizhelfer, als Mitarbeiterin des Hospizladens, der Fundraisinggruppe oder als Mitglied des Vorstandes. Das Dankeschön im Jubiläumsjahr galt aber auch den anwesenden Angehörigen. "Denn sie lassen es zu, dass wir uns dafür einsetzen können, menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen", sagte die Vorsitzende.

Bernhard Späth, Direktor des St. Josefshauses und in dieser Funktion Vertreter des Hauptgesellschafters der Hospiz GmbH, würdigte ebenfalls die Leistungen von Förderverein, Helferinnen und Helfer. "Hospiz ist mehr als nur ein Haus, Hospiz ist eine Haltung", betonte Späth, der zugleich auch ehrenamtlicher Geschäftsführer des Hospizes am Buck ist. "Sie haben diese Haltung, sonst würden sie im Hospiz nicht mitarbeiten", betonte er. Auf die finanzielle Situation eingehend, freute sich Späth über eine Spende von 25.000 Euro, die er vor wenigen Tagen entgegennehmen durfte.

Elaine Leypoldt (links) und Jutta Vincent (rechts) ehrten Kaye Krieg
für ihre engagierte Mitarbeit seit Bestehen des Vereins.

Den drei Frauen Monika Dörflinger, Kaye Krieg und Barbara Schwarzwälder wurde eine besondere Ehrung durch die Vorsitzende Jutta Vincent und Fundraisingleiterin Elaine Leypoldt zuteil. Alle drei hätten den Förderverein seit Bestehen mit vielen Ideen bereichert und tatkräftig unterstützt. Monika Dörflinger habe wichtige Anstöße zur Gründung des Fördervereins gegeben und als langjährige zweite Vorsitzende die Arbeit im Vorstand maßgeblich mitgeprägt. Eine Auszeichnung durfte auch der Werbefachmann Peter Löwe entgegennehmen. Seit einigen Jahren unterstütze er Verein und Hospiz bei der Gestaltung von Fleyern und Broschüren. Der Jubiläumsbroschüre, die aus Anlass des zehnjährigen Bestehens herausgegeben wurde, habe er grafisch das i-Pünktchen aufgesetzt. "Ihnen gelingt es immer wieder, unserer Öffentlichkeitsarbeit ein professionelles Gesicht zu geben", lobte die Vorsitzende.


Zum Gelingen des Abends trugen "Die liederlichen Feelharmoniker" bei.

Nach so vielen netten Worten traten die Mitarbeiter von Küche und Service des Josefshauses in Aktion. Sie bedienten die Ehrenamtlichen und Gäste, darunter auch Hospizleiterin Claudia Deichsel und die Aufsichtsratsvorsitzende der Hospiz GmbH, Gudrun Schemel, mit einem vorzüglichen Menü. Zur guten Unterhaltung und zu einem gelungenen Abend trugen "Die liederlichen Feelharmoniker" mit beschwingten und heiteren Liedern bei. Die Zuhörer waren begeistert und ließen die Sänger erst nach einer Zugabe abtreten.
don.


19. August 2012

Verkaufserlös aus dem Secondhand-Laden für das Hospiz

Ladenleiterin Senta Grether (rechts) und die Kassenverwalter des Förderkreises Hospiz am Buck, Anton Reize und Gerlinde Böhringer (links) übergaben dem Geschäftsführer der Hospiz GmbH, Bernhard Späth, eine Spende von 15.000 Euro aus dem Verkaufserlös des Hospizladens im ersten Halbjahr 2012.
Foto: Horst Donner

Der Vorstand des Förderkreises Hospiz am Buck überraschte den Geschäftsführer der Hospiz GmbH, Bernhard Späth, in der jüngsten Sitzung mit einer Spende von 15.000 Euro. Das Geld stammt aus dem Verkaufserlös des Hospizladens "klein, aber fein" in Stetten im ersten Halbjahr 2012. Späth dankte für die großzügige Spende und anerkannte vor allem auch die Arbeit der 20 ehrenamtlich im Laden tätigen Frauen. Ohne den Förderkreis und dessen finanzielle Hilfe könnte das Hospiz nicht existieren. Senta Grether, die für den Laden verantwortlich ist, berichtete von stabilen Umsatzentwicklungen und einem treuen Kundenstamm. Insgesamt hat der Förderkreis aus den Erlösen des Ladens seit der Eröffnung im Mai 2010 an die Hospiz GmbH 45.000 Euro übergeben. "Eine tolle Leistung", befand Vorsitzende Jutta Vincent (siehe auch Medienberichte).


Förderkreis begrüßte das 800. Mitglied

Große Freude im Förderkreis Hospiz am Buck: Mit dem Ehepaar Rudolph aus Rheinfelden durfte das 799. und 800. Mitglied begrüßt werden. Vorsitzende Jutta Vincent begrüßte die beiden persönlich. Blumen und Wein übergab sie als kleine Präsente.

Frau Rudolph ist schon seit einiger Zeit im Sitzwachenpool aktiv. Jetzt konzentrieren sich die Anstrengungen des Fördervereins und seiner Helfer darauf, das nächste Hundert – 900 – zu erreichen. Innerhalb von zehn Jahren von Null auf 800 zu kommen, ist eine tolle Leistung!

Es zeigt aber auch, wie stark die Öffentlichkeit die Einrichtung des Hospizes zu schätzen weiß und unterstützt.


Der Förderkreis ehrte Mitglieder

Ehrungen von verdienten Mitgliedern standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung im Jubiläumsjahr. Sie galten der Gruppe von Frauen, die vor mehr als 10 Jahren im Agenda-Prozess des Landkreises Lörrach die Initiative für ein stationäres Hospiz starteten. "Ohne diese Frauen gäbe es uns nicht", sagte Vorsitzende Jutta Vincent, die selbst zu diesem Kreis der Initiatorinnen zählt. Sie erinnerte daran, wie man zunächst ein Konzept erarbeiten musste, Finanzierungspläne aufstellte, sich Gedanken über einen möglichen Standort machte und sich auch um Mitstreiter bemühte. Margarete Doster und Valmira Ritz stießen von der ambulanten Hospizgruppe Grenzach-Wyhlen zu dieser Gruppe.

Ein besonderes Dankeschön sagte Jutta Vincent den Frauen der Initiativgruppe, die den Anstoß zur Gründung des Förderkreises vor zehn Jahren gab (von links): Margarete Doster, Jutta Vincent, Elaine Leypoldt und Valmira Ritz. Monika Dörflinger konnte bei der Mitgliederversammlung nicht anwesend sein.
Foto: Britta Wieschenkämper

Aus der Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs Rheinfelden gehörten ihr die frühere zweite Vorsitzende des Förderkreises, Monika Dörflinger, und Elaine Leypoldt an. Jutta Vincent sagte ihnen herzlichen Dank und überreichte ihnen ein Blumenpräsent. Monika Dörflinger konnte leider nicht anwesend sein.

Seit Gründung des Förderkreises gehört Anton Reize nun 10 Jahre dem Vorstand als Schatzmeister an. Jutta Vincent würdigte seine großen Verdienste im Bemühen um ein Hospiz. "Für den Förderkreis war es ein Glücksfall, mit ihm einen so gewissenhaften und engagierten Kassierer zu bekommen", sagte sie. Er verwalte die Finanzen mit großer Sachkenntnis und Umsicht. "Er tut dies alles in einer Weise, die mich gut schlafen lässt", meinte sie abschließend. Für ihn gab es als äußeres Zeichen des Dankes einen Geschenkkorb mit edlen Weinen – für jedes Jahr seiner Tätigkeit eine Flasche.    don.


Förderkreis zählt bald 800 Mitglieder

Steigende Mitgliederzahlen des Förderkreises schlugen sich im Jahr 2011 auch in steigenden Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen nieder. Sie beliefen sich auf 2.141 Euro und sind zur finanziellen Unterstützung des Hospizes am Buck eine der wichtigsten Einnahmenquellen. Die eindrucksvolle Entwicklung der Mitgliederentwicklung zeigte Schatzmeister Anton Reize in seinem Bericht vor der Mitgliedersammlung auf. Am Ende des Berichtsjahres 2011 gehörten dem Förderkreis 741 Mitglieder an. Die Zahl steig weiter. Er sei zuversichtlich, so der Finanzchef des Vereins, dass man im neuen Vereinsjahr 2012 schon bald das 800. Mitglied im Förderkreis willkommen heißen dürfe.  don.


Mit bewährtem Vorstandsteam ins neue Vereinsjahr

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Förderkreises leisteten im vergangenen Jahr 5600 Einsatzstunden 

Der Förderkreis Hospiz am Buck kann das neue Vereinsjahr mit bewährtem Vorstand antreten. Sämtliche zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder – Vorsitzende Jutta Vincent, Kassierer Anton Reize, Schriftführerin Senta Grether, Beisitzer Dr. Tilly Nothhelfer und Elaine Leypoldt – wurden einstimmig für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. "Die Arbeit unseres Vereins ruht auf vielen Schultern", sagte Jutta Vincent zu Beginn der Mitgliederversammlung im Kreiskrankenhaus Lörrach. Insgesamt leisteten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Berichtsjahr 5.600 Einsatzstunden. Auf den Tachos der "Ehrenamtlichen" zeigten die Fahrleistungen in Sachen "Förderkreis" mehr als 17.000 Kilometer an

Die Vorstandsmitglieder traten bei nicht weniger als 98 Terminen in Aktion. Im Hospizladen in Stetten sorgte das "Verkaufspersonal" in 2.364 Stunden vor und hinter der Ladentheke für steigende Umsätze. Es erwirtschaftete im Jahr 2011 einen Erlös von 26.477 Euro. Das Hospiz profitierte davon mit einer Spende von 20.000 Euro. Nicht weniger erfolgreiche wirkte die Fundraising-Gruppe auf den verschiedensten Feldern. Und einen erheblichen Anteil an dem freiwillig geleisteten Stundenkontingent haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Hospiz, die den hauptamtlichen Pflegekräften im Hospiz tatkräftig zur Seite stehen.

Seit Gründung des Förderkreises ist Anton Reize (mitte) als Kassierer für die Finanzen verantwortlich. Vorsitzende Jutta Vincent und deren Stellvertreter Peter Biwer überreichten ihm als äußeres Zeichen des Dankes einen Geschenkkorb "flüssigen Inhaltes".
Foto: Gerd Leypoldt

Die beeindruckende Bilanz des Förderkreises erläuterten neben der Vorsitzenden Jutta Vincent deren Stellvertreter Peter Biwer, Schriftführerin und Hospizladen-Chefin Senta Grether, die Leiterin der Fundraising-Gruppe, Elaine Leypoldt, und der für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit zuständige Horst Donner.

Schatzmeister Anton Reize durfte in seinem Bericht auf steigende Spendeneinnahmen verweisen. Mit einem Zuschuss von 91.272 Euro konnte die Hospiz GmbH ihren Haushalt im Berichtsjahr fast ausgleichen und ohne Defizit abschließen. "Was wir heute von unserem Vorstand gehört haben, ist faszinierend", sagte Heinz Henninger. Seinem Entlastungsantrag stimmte die Versammlung mit Beifall zu. Die von Dr. Karl-Heinz Huber (St. Josefshaus Rheinfelden-Herten) geleiteten Wahlen waren schnell abgehakt.

Der Geschäftsführer der Hospiz GmbH, Bernhard Späth, anerkannte die Arbeit, die der Förderkreis leiste. Er trage nicht nur dazu bei, die Finanzen der Trägergesellschaft zu stützen, sondern leiste auch einen wichtigen Beitrag, um die Anliegen der Hospizbewegung für ein "Leben bis zuletzt" nach außen zu tragen. Nach der Startphase im Oktober 2010 sei im vergangenen Jahr im Hospiz am Buck der Normalbetrieb eingetreten. "Es läuft Dank des engagierten Einsatzes unserer hauptamtlichen Pflegekräfte und Dank der Unterstützung durch Ehrenamtliche sehr gut". Lobend hob Späth die Zusammenarbeit mit dem Förderkreis hervor. Positiv wertete er, dass das Hospiz von der Bevölkerung in Lörrach und im Landkreis mitgetragen werde und große Unterstützung erfahre.   don.


Mitgliederzahl steigt weiter

Nach der gelungenen Jubiläumsfeier aus Anlass des zehnjährigen Bestehens gab es in der Mitgliederentwicklung einen ordentlichen Ruck nach oben. In der jüngsten Sitzung des Vorstandes überraschte Schatzmeister Anton Reitze mit neuen Zahlen. So erreichte der Förderkreis mit nunmehr 787 Mitgliedern einen neuen Höchststand.

Seit der Jubiläumsfeier traten dem Verein 18 neue Mitglieder bei. Zu den Neumitgliedern zählt auch Landrätin Marion Dammann, die bei der Jubiläumsfeier ihren Mitgliedsbeitritt als "Gastgeschenk" mitbrachte.


Mitgliederversammlung am 18. April 2012

Am Mittwoch, 18. April, 19.30 Uhr, kann der Förderverein Hospiz am Buck erneut auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Wie immer findet die Mitgliederversammlung in den Seminarräumen des Kreiskrankenhauses Lörrach (5. Stock) statt. Außer den Berichten des Vorstandes über die Aktivitäten im Jahr 2011 stehen Wahlen (Vorsitzende, erster Schatzmeister, Schriftführerin, Beisitzer), Ehrungen und ein Ausblick auf das Jahr 2012 an.


Ausstellung endete mit schönem Ergebnis

Mit einem erfreulichen Ergebnis endete die Benefiz-Ausstellung im St. Josefshaus in Rheinfelden-Herten. Unter dem Motto "Künstler der Region engagieren sich für das Leben im Hospiz am Buck" zeigten Hanna Benndorf, Werner Deschler, Gabriele Menzer, Eloisa Florido Navarro, Gabi Streile, Cerstiun Thiemann und Konstan Weber Werke ihres künstlerischen Schaffens. Bilder hatten außerdem Dr. Berthold Hänel, Emil Wachter und Wolfgang Wetzel gespendet. Die zahlreichen Besucher zeigten sich  sehr beeindruckt. In Zahlen ausgedrückt endete die Ausstellung mit einem Erlös von 5.390 Euro zugunsten des Hospizes. Die Vorsitzende des Förderkreises dankte allen Beteiligten, den Künstlern, aber auch der Organisatorin der Ausstellung, Barbara Eckenstein, für ihren Einsatz und ihre Unterstützung.


Engagierte Helfer beim Osterverkauf in Lörrach

"Es hat wieder alles bestens geklappt. Wir waren ein super tolles Verkaufsteam und es hat großen Spaß gemacht", schrieb Susanne Müller in ihrer Bilanz zum Osterverkauf im Foyer des Kreiskrankenhauses. Der Umsatz belief sich auf 444 Euro. An Spenden gingen 150 Euro ein. Schatzmeister Anton Reitze freute sich über den Zuwachs in der Kasse. "Er ging genauso strahlend nach Hause wie wir", meinten die Helferinnen. Ihnen und der Fundraisinggruppe unter Leitung von Elaine Leypoldt galt am Ende ein herzliches Dankeschön für den engagierten Einsatz.


Eindrucksvolle Jubiläumsfeier

Anerkennung für verdienstvolles Wirken des Förderkreises 

Mit einem eindrucksvollen ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Fridolinskirche und einem anschließenden Empfang im Gemeindehaus feierte der Förderkreis Hospiz am Buck im Beisein zahlreicher Ehrengäste sein zehnjähriges Bestehen. In dem vom Chor "Canto allegro", Organist Roman Laub und von den beiden Dekanen Herbert Rochlitz und Bärbel Schäfer mitgestalteten Gottesdienst legten Mitglieder und Helfer des Förderkreises sowie Pflegekräfte des Hospizes Perlen der Freude und des Dankes am Altar nieder.

Der Chor "Canto allegro" unter Leitung von Roman Laub trug mit seinen Liedern zur Gestaltung des ökumenischen Gottesdienstes bei.

"Sie haben auf eine Karte gesetzt, nämlich das Hospiz, in dem Werke der Barmherzigkeit schwerstkranken Menschen zuteil werden", sagte Dekanin Bärbel Schäfer in ihrer Ansprache.

Justizminister Rainer Stickelberger, Landrätin Marion Dammann, OB-Stellvertreterin Ursula Vollmer, der Geschäftsführer der Hospiz GmbH, Bernhard Späth, und der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates St. Fridolin, Dr. Georg Trickes, würdigten beim Empfang im Gemeindehaus vor zahlreichen Gästen und Besuchern die Arbeit des Förderkreises, anerkannten das engagierte Eintreten von Vorstand und Mitgliedern für das Hospiz und dankten vor allem auch der Vorsitzenden Jutta Vincent für ihren mutigen und hartnäckigen Einsatz. "Ohne den Förderkreis hätten wir in Stadt und Kreis Lörrach noch kein Hospiz", waren sich die Redner einig. Die Gesellschaft gehe heute mit dem Tod oft hilflos um und habe den Umgang mit dem Sterben verdrängt, sagte Minister Stickelberger. "Der Förderkreis und das im Oktober 2010 eröffnete Hospiz geben dem Sterben Zeit und Raum und dem Leben ein menschliches Antlitz", fügte er hinzu.

Ehrengäste und Gratulanten beim Empfang im Gemeindesaal Stetten (von links):
Justiz­minister Rainer Stickelberger, Vorsitzende Jutta Vincent,
Landrätin Marion Dammann,
Hospiz-Geschäfts­führer Direktor Bernhard Späth und der Vorsitzende des Pfarr­gemeinde­rates, Dr. Georg Trickes.

Bilder: Horst Donner

Der aus der Fernsehserie "Die Fallers" bekannte Schauspieler und Sympathisant der Hospizbewegung, Wolfgang Hepp, fand für die kurzen Lesungen aus literarischen Werken ebenso Beifall wie am Ende Vorsitzende Jutta Vincent für die herzlichen Dankesworte an Gratulanten und Mitgestalter des Empfanges. Die Anerkennung, die ihr zuteil geworden sei, gebe sie gerne an alle Mitstreiter im Vorstand und im Verein weiter. Denn ohne das Mitwirken vieler wäre in den zehn Jahren das Ziel nicht erreichbar gewesen, schloss die Vorsitzende die gelungene Jubiläumsfeier. don.


Gedenkfeier des Hospizes – Trauer endet nicht mit dem Tod

LÖRRACH (don). Für das Hospiz endet die Trauer um Gäste und die Begleitung von Angehörigen nicht mit dem Tod. Erstmals fand für die 69 Menschen, die seit der Eröffnung im Hospiz gestorben sind, in der Kirche der evangelischen Friedensgemeinde eine eindrucksvolle Gedenkfeier statt. Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter gestalteten den Gottesdienst zusammen mit Pfarrer Andreas Klett-Kazenwadel (evangelische Friedensgemeinde) und Diakon Ralf Ochs (katholische Seelsorgeeinheit).

Zu Beginn der Gedenkfeier wurden die Namen der Verstorbenen verlesen und im Gedenken an sie jeweils eine Kerze entzündet. In den Texten, die Mitarbeitende des Hospizes vorbereitet hatten, kreisten die Gedanken um Leben und Tod, Trauer und Hoffnung und um die Bibelworte "Alles hat seine Zeit". Das Orgelspiel von Roman Laub inspirierte zu stillem Erinnern und zum Gebet.

Nach der Gedenkfeier war bei dem vom Förderkreis Hospiz am Buck im Gemeindesaal der Friedensgemeinde organisierten Kaffee für Angehörige und Mitarbeitende des Hospizes Gelegenheit zu Gesprächen. Dankbare Rückmeldungen von Angehörigen, zum Teil im Gästebuch dokumentiert, zeigten an, dass man gerne das Angebot angenommen hat, sich gemeinsam der Menschen zu erinnern, die seit der Eröffnung im Hospiz am Buck gestorben sind.


Förderkreis feiert zehnjähriges Bestehen

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen St. Fridolinskirche in Lörrach-Stetten und einem anschließenden Empfang für die Mitglieder und für geladene Gäste feiert der Förderkreis am Samstag, 17. März, sein zehnjähriges Bestehen. Heftige Diskussionen, auch Auseinandersetzungen über den richtigen Weg kennzeichnen die jungen Geschichte des Vereins. Bei seiner Geburt im Jahre 2002 hatten wohl die wenigsten seiner Gründungsmitglieder damit gerechnet, dass neun Jahre später in Lörrach ein Stationäres Hospiz eröffnet werden könne.

Die Gründungsinitiatorinnen des Förderkreises im Jahre 2011 (von links): Monika Dörflinger, Jutta Vincent, Valmira Ritz, Elaine Leypoldt und Margarete Doster.

"Träume wurden Wirklichkeit", sagte Vorsitzende Jutta Vincent bei dessen Eröffnung im Oktober 2010. Der Gottesdienst, den Dekanin Schäfer und Dekan Rochlitz mit Gebeten und Ansprache gestalten, beginnt um 18 Uhr. Hierzu lädt der Förderkreis nicht nur seine Mitglieder, sondern alle Freunde und Förderer herzlich ein. Zum anschließenden Empfang im benachbarten Gemeindehaus werden Minister Rainer Stickelberger und Landrätin Marion Dammann als Ehrengäste erwartet. Zum Jubiläum präsentiert der Förderkreis eine Broschüre, in der mit Beiträgen und vielen Bildern die junge Geschichte des Vereins dokumentiert wird.


Evangelische Gemeinden spendeten

Die evangelischen Gemeinden des Kirchenbezirkes Markgräflerland-Wiesental unterstützen das Hospiz am Buck mit einer Spende von 6.451,44 Euro. In den Gottesdiensten am Totensonntag wurde zur Kollekte um Unterstützung für das Hospiz gebeten. Dabei kam das beachtliche Ergebnis zustande. Vielfach durfte der Förderkreis solidarische und finanzielle Hilfe von evangelischenGemeinden erfahren. Das Diakonische Werk ist mit einem Anteil von 20 Prozent Gesellschafter der Hospiz GmbH.

Vorsitzende Jutta Vincent dankte Dekanin Bärbel Schäfer für das Engagement der evangelischen Pfarreien. Mit der Spende unter­stützten sie das Hospiz und leisteten damit auch einen beachtlichen Beitrag für menschliche Zuwendung in der letzten Lebensphase und ein würdevolles Sterben.


CDU-Frauen Weil am Rhein übergaben 1.200 Euro

Mit einer Spende von 1.200 Euro überraschten die CDU-Frauen des Stadtverbandes Weil am Rhein das Hospiz. Die christdemokratischen Politikerinnen wollten, wie sie bei der Übergabe der Spende sagten, mit ihrer Spende die Arbeit der engagierten Helferinnen und Helfer im Hospiz und im Förderkreis anerkennen. Bei einem Rundgang zeigten sich die Weiler Frauen sehr angetan von der Einrichtung und der wohnlichen Atmosphäre des Hauses.


Künstler engagieren sich für das Hospiz

Noch bis 24. März besteht Gelegenheit, die Kunstausstellung des Förderkreises Hospiz am Buck im Verwaltungsgebäude des St. Josefshauses in Rheinfelden-Herten zu besuchen. Bereits zur Vernissage übertraf der Besuch von Kunstfreunden aus nah und fern alle Erwartungen. Offensichtlich waren sie auch von den mehr als 70 Gemälden, Zeichnungen und Figuren, die auf zwei Stockwerken gezeigt werden, sehr angetan. Denn schon nach dem ersten Tag klebten an mehreren Exponaten rote Punkte.

Die Ausstellung zeichnet sich durch eine große Vielfalt in Form und Farben, aber auch durch hohes künstlerisches Niveau aus. Mit den sieben teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern Hanna Benndorf, Werner Deschler, Gabriele Menzer, Eloisa Florido Navarro, Gabi Streile, Kerstin Thiemann und Konstantin Weber ist es gelungen, ganz unterschiedliche Kunstwerke zu präsentieren.

Künstler, die mit Bildern und Figuren bei der Ausstellung vertreten sind (von links): Gabriele Menzer, Eloisa Florido Navarro, Konstantin Weber, Kerstin Thiemann, Hanna Benndorf und Werner Deschler.

Direktor Bernhard Späth, Förderkreis-Vorsitzende Jutta Vincent und die ehemalige Galeristin Barbara Eckenstein freuten sich, dass es gelungen sei, so renommierte Künstler für die Ausstellung zu gewinnen. Man wisse es besonders zu schätzen, dass sie sich darauf eingelassen hätten, einen Teil des Verkaufserlöses dem Förderkreis und somit dem Hospiz in Lörrach zur Verfügung zu stellen. Dafür galt ihnen besonderer Dank. Bereichert wird die Ausstellung außerdem durch Bildspenden von Dr. Berthold Hänel, Wolfgang Wetzel und von Wilhelm Wachter. Viele hätten auch hinter den Kulissen zum Gelingen der Ausstellung beigetragen.

Künstlerin Hanna Benndorf informiert vor einem ihrer Kunstwerke über ihr künstlerisches Schaffen.

Ein besonderes Dankeschön gab es für Heinz Henninger und Kurt Vincent, die dafür sorgten, dass die Bilder in ansprechender Präsentation gezeigt werden können. Beifall fanden Werner Roos (Viola) und Brigitte Schnabel (Violine) für ihre musikalischen Beiträge zur Ausstellungseröffnung.

Öffnungszeiten der bis 24. März dauernden Ausstellung:
Montag bis Freitag 8 bis 19 Uhr, Samstag/Sonntag 9 bis 15 Uhr


Förderverein beim Empfang der Landesregierung

Zu den Gästen des ersten Neujahrsempfanges, den der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Ketschmann im Neuen Schloss gab, zählten auch die Vorsitzende des Förderkreises Hospiz am Buck, Jutta Vincent, mit ihrem Ehemann Kurt. Die Landesregierung hatte vorwiegend Menschen eingeladen, die sich im Land sozial engagieren. Nachdem sich die Gäste zunächst durch ein Spalier von demonstrierenden Stuttgart-21-Gegnern bahnen musste, konnten sie in einer festlichen Umgebung mit dem Ministerpräsidenten und den Regierungsmitgliedern auf Tuchfühlung gehen.

Im Gespräch beim Neujahrsempfang im Neuen Stuttgarter Schloss (von links): Kurt und Jutta Vincent mit dem Weiler Bürgermeister und Rheinfelder OB-Kandidaten Klaus Eberhardt und dem Ehepaar Müller.

Kretschmann würdigte in seiner Ansprache das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern und strich dabei die Bedeutung des Ehrenamtes für die Gesellschaft besonders heraus. Jutta Vincent hatte Gelegenheit, auch kurz mit Ministerpräsident Kretschmann zu sprechen. Er zeigte sich sehr angetan von der Initiative zur Einrichtung eines Hospizes im Landkreis Lörrach.


Bundesverdienstkreuz an Jutta Vincent

"Die Mutter Courage im Landkreis" titelten die Badische Zeitung und die "Oberbadische" ihre Berichte über die Auszeichnung der Vorsitzenden des Förderkreises Hospiz am Buck, Jutta Vincent, mit dem Bundesverdienstkreuz. Im Beisein von zahlreichen Gästen übergab ihr Landrat Walter Schneider den von Bundespräsident Christian Wulff verliehenen Verdienstorden.

Damit wurde das engagierte ehrenamtliche Wirken von Jutta Vincent anerkannt. Schneider und der Grenzach-Wyhlener Bürgermeister Jörg Lutz hoben in ihren Würdigungen Einsatz, Beharrlichkeit und Kämpfergeist gepaart mit ihrer ruhigen und verbindlichen Art hervor. Ohne ihr Engagement würde es im Landkreis Lörrach noch kein Hospiz geben. Direktor Bernhard Späth, der als Geschäftsführer des Hospizes gratulierte, nannte Jutta Vincent "die Mutter Courage im Landkreis." Peter Biwer, zweiter Vorsitzender des Förderkreises, stellte in seinen Glückwünschen die Frage "Was haben wir davon, dass Du einen Orden bekommst?" und gab gleich selbst die Antwort: "Die Gruppen des Förderkreises fühlen in dieser Auszeichnung an Jutta Vincent auch eine Anerkennung ihrer Arbeit." Der Glanz des Ordens strahle auf alle in der Hospizarbeit tätigen Menschen aus.


Ein Jahr Hospiz: 50 schwerkranke Menschen fanden liebevolle Betreuung

Das stationäre Hospiz am Buck im Lörracher Stadtteil Stetten ist im ersten Jahr seines Bestehens sehr gut auf- und angenommen worden. Dies stellten Geschäftsführer Bernhard Späth, Hospizleiterin Claudia Deichsel und die Vorsitzende des Förderkreises, Jutta Vincent, bei einem Mediengespräch mit sichtlicher Freude fest. Seit dem Start im Oktober 2010 fanden 50 schwer erkrankte Menschen im Hospiz Aufnahme und in der letzten Phase ihres Lebens liebevolle Betreuung und Pflege. Ganz besonders würdigten die Verantwortlichen den engagierten Einsatz der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeit. Badische Zeitung, Die Oberbadische, das Lörracher Wochenblatt und der Südwestrundfunk berichteten ausführlich über die Rückschau auf das erste Jahr (siehe Pressemeldungen).

Südwestrundfunk-Journalistin
Katja Schiementz im Gespräch mit Claudia Deichsel (links), Geschäftsführer Bernhard Späth und Förderkreis-Vorsitzende Jutta Vincent.


Fußballer spielten für das Hospiz: 4.465 Euro Erlös

Hobby-Fußballer engagierten sich kürzlich bei einem Grümpelturnier der Firma GP Grenzach für das Hospiz am Buck. Unter dem Motto "Werte leben – Werte erleben" spielten elf Mannschaften um den Wanderpokal. Ihn gewann die Mannschaft von Bayer CC Basel. Doch nicht nur Tore zählten bei diesem Turnier, sondern auch die Bereitschaft, die Herzen für eine soziale Einrichtung zu öffnen. Die Mitarbeiter der Firma GP Grenzach sammelten bereits im Vorfeld des Turniers.

Zahlreiche Mitarbeiter, unterstützt von Helfern des Förderkreises sowie der ersten und zweiten Mannschaft des SV Wyhlen, waren während des Turniers im Einsatz. Am Ende freuten sich alle Beteiligten über das tolle Ergebnis. Der Leiter der GP-Öffentlich­keits­arbeit, Michael Oliva, überreichte an die Vorsitzende des Förderkreises, Jutta Vincent, und an Schatzmeister Anton Reize einen Scheck über 4.465 Euro. Herzlich bedankten sich die beiden "Hospizler" für den großartigen Einsatz von Firma, Belegschaft und der Fußballmannschaften. "Absolut Spitze", kommentierte Fundraising-Chefin Elaine Leypoldt das beispielhafte Zusammenspiel.


Mitten aus dem Leben

Hospiz-Benefizlesung mit Markus Manfred Jung im Hebelsaal des Museums am Burghof

LÖRRACH (don). Für die Novemberlesung im Hebelsaal des Museums am Burghof hatte Mundartlyriker und Autor Markus Manfred Jung wohl Texte und Verse aus seinem reichen Schaffen ausgewählt, die sich auf Tod und Sterben bezogen, den Bogen aber auch weit gespannt – mitten ins Leben. Denn der Tod, so seine Interpretation, lässt sich nicht auf die letzte Lebensphase beschränken, sondern ist zu jeder Zeit gegenwärtig. Es war ihm ein besonderes Bedürfnis, sich bei einer Benefizveranstaltung des Förderkreises Hospiz am Buck einzubringen, denn er wuchs in unmittelbarer Nähe des im vergangenen Jahr eröffneten Hauses in Stetten auf.

Zu Beginn widmete Jung drei Dichtern aus Lörrach und Rümmingen ein ehrendes Gedenken: Rolf Ketterer, Heinz Reiff und Manfred Marquardt. Sie hätten wunderbare Verse geschrieben. Mit dem Vortrag von einigen Werken aus ihrem Schaffen zeigte er seine Dankbarkeit ihnen gegenüber an. Fast in allem was beispielsweise Marquardt zu seiner Zeit in kritische Verse eingepackt habe, "hat er recht behalten". Vieles habe er von ihm gelernt, bekannte, Jung.

"Däheim im Lebe – im Lebe däheim" als Thema des Abends hätte nicht besser gewählt sein können. Der Lyriker tauchte ein in die Gegenwart, griff Alltägliches auf, ging beispielsweise auf Beobachtungen ein oder las aus seinen Kolumnen "Lueginsland", spürte Nebensächlichkeiten nach, machte sich Gedanken zu Entwicklungen in Politik und Gesellschaft und beschäftigte sich in mehreren Versen mit den Fragen von Tod und Sterben. Zu Letzterem sinnierte er bei einem Gang über den Gottesacker über Menschen nach, die ihm in stiller Zwiesprache an deren Gräbern gedanklich begegneten, beleuchtete kritisch Texte von Todesanzeigen oder machte an der Natur Leben und Vergänglichkeit fest.

Markus Manfred Jung und seine Schwester Sabine Ging boten bei der Hospiz-Benefizlesung Nachdenkliches und Heiteres in Versen und Musik.
Bild: Horst Donner

Markus Manfred Jung verstand es, mit seinen Texten die Zuhörer zu fesseln. Während seiner Lesung herrschte im Saal "atemloses Schweigen", sagte die Vorsitzende des Förderkreises, Jutta Vincent. Zum Gelingen des Abends trug auch Sabine Ging, eine Schwester des Autors, mit ihrer konzertanten Musik auf der Gitarre bei. Nachdenklich stimmende, anregende und auch heitere Minuten, erlebten die Zuhörer. Jung ließ sich nach der Lesung nicht nur als Mitglied des Förderkreises einschreiben, sondern animierte die Besucher auch zum Spenden "für eine großartige Sach", das Hospiz. 550 Euro befanden sich im Spendenkörbchen. Den Umtrunk, der am Ende Gelegenheit zum Gespräch bot, spendete die Vorsitzende des Museumsvereins, Inge Gula, als Mitveranstalter.


Förderkreis beim Suppentag im Einsatz

Neue Erfahrungen machten Mitglieder der Fundraising-Gruppe und des Vorstandes des Förderkreises Hospiz am Buck beim alle vier Wochen stattfindenden Suppentag der evangelischen Matthäuspfarrei in der "Alten Feuerwache" in Lörrach. Marga Doster, Ruth Nowaczyk, Silvia Sibold und Horst Donner waren bereits am Vortag unter Anleitung von Chefkoch Günter Rosskopf etwa vier Stunden in der Küche im Einsatz. Sie schälten Kartoffeln, schnippelten allerlei Gemüse, schnitten heimische Pilze klein und kneteten als Suppeneinlage aus Knödelteig kleine Specksemmelknödel oder rösteten Toastbrote für den Auflauf.

Silvia Sibold, Marga Doster und
Ruth Nowaczyk (von links)
beim Einsatz unter Anleitung
von Chefkoch Günter Rosskopf

Am Ende "waren wir geschafft", sagt Silvia Sibold. Pfarrer Martin Abraham freute sich über die tatkräftige Unterstützung des Hospiz-Förderkreises. Am nächsten Tag wurde das "Supptentags-Team" zusätzlich von Konrad Hoch und Susanne Müller unterstützt. Zur Mittagszeit fanden sich an den gedeckten Tischen im Gemeindesaal etwa 150 Besucher ein: "Buurebrot mit Markgräfler Quark-Basilikum-Creme, Cremesuppe von Mischpilzen aus dem Kleinen Wiesental mit Speck- oder Kräutersemmelknödel und Apfel-Brot-Auflauf als Dessert gab es diesmal. Der frühere Kranz-Wirt Günter Rosskopf war voll des Lobes über seine Helferinnen und Helfer: "Großartig, wie sie durch ihren Einsatz zum Gelingen des Suppentages beigetragen haben." Die Idee, bei dieser Gelegenheit unter sozial engagierten Organisationen Brücken zu bauen und mit Menschen aus den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen ins Gespräch zu kommen, sei von Mitgliedern des Förderkreises hervorragend umgesetzt worden. Man habe von ihnen erfahren, welche vorzügliche Arbeit im neuen Hospiz am Buck geleistet werde.


Vorstand blickt hoffnungsvoll in die Zukunft

Der Vorstand des Förderkreises Hospiz am Buck hat allen Grund, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Die Zahl der Mitglieder, die den Verein und damit das Hospiz finanziell unterstützen steigt rasant. Weitere Vereine und Gruppen kündigten Benefiz­veranstaltungen für das Hospiz an. Bei vielen Anlässen sind die Mitglieder des Vorstandes und der Fundraising-Gruppe im Einsatz. Das neue Foto wurde im Garten des Hospizes am Buck von Fotograf Jürgen Weisheitinger aufgenommen.

Der Vorstand blickt hoffnungsvoll in die Zukunft Die Vorstandsmitglieder

Hintere Reihe von links:
Tilly Nothhelfer, Senta Grether,
Elaine Leypoldt, Peter Biwer,
Horst Donner

Vordere Reihe von links:
Jutta Vincent, Gerlinde Böhringer, Anton Reize;


Hospizladen arrangiert Modeschauen zum Erntedankmarkt in Lörrach-Stetten am 1. Oktober

Mit Modeschauen vor dem Laden "klein – aber fein" in der Hauptstraße beteiligt sich der Förderkreis Hospiz am Buck erstmals beim Stettener Erntedankmarkt am Samstag, 1. Oktober, im Ortszentrum des Lörracher Stadtteiles.

Neun hübsche Models werden mit chicer Mode aus dem Secondhandladen über den Laufsteg schreiten. Zu bewundern sind sie bei den Modeschauen um 13 Uhr und 14.30 Uhr. Ladenchefin Senta Grether, unterstützt von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen, plant und organisiert schon seit Wochen für das "Stadtteilfest der besonderen Art". "Wir wollen auf unser Geschäft aufmerksam machen und uns durch unsere Teilnahme mit den beteiligten Firmen und Handwerkern in Stetten solidarisch zeigen", sagt sie. Zugleich verstehe man das Mitmachen als kleines Dankeschön an alle, die den Förderkreis und in diesem Fall den Hospizladen durch Kleiderspenden oder auch durch ihre Einkäufe unterstützten.

Seit einem Jahr existiert der Laden. Dank der florierenden Geschäfte konnten bereits 20.000 Euro aus dem Erlös dem stationären Hospiz am Buck zur Verfügung gestellt werden.


Starker Einsatz des Förderkreises für das Hospiz

Mit Elan startet der Förderkreis Hospiz am Buck in das Winterhalbjahr 2011/2012. Zahlreiche Einsätze und Aktionen stehen für die nächsten Wochen auf der Agenda. Am 24. September informiert der Förderkreis beim Grümpelturnier der Firma Produktions GmbH Grenzach (GP) nicht nur über das stationäre Hospiz, sondern bietet an einem Kuchenverkaufsstand auch Leckeres zum Kaffee an. Die Fundraising-Gruppe unter Leitung von Elaine Leypoldt sorgt für guten Service der Besucher. Aus dem Erlös des Grümpelturniers erhält der Förderkreis eine Spende.

Bei der Fahrt zur Verlagsbesichtigung der Badischen Zeitung in Freiburg am Dienstag, 5. Oktober, sind für Mitglieder und Freunde des Förderkreises noch einige Plätze frei (Abfahrt Busbahnhof Lörrach 17.30 Uhr). Interessenten können sich an den zweiten Vorsitzenden Peter Biwer (Telefon 82126) wenden.

Am 1. Oktober nimmt der Förderkreis am Erntedankmarkt im Lörracher Stadtteil Stetten (siehe Bericht) teil. Bei einer Orgelkonzertreihe in der Kirche St. Michael in Grenzach ist das Rheinfelder Bestattungsunternehmen Frank Sponsor des Konzertes am Sonntag, 16. Oktober, 17 Uhr. Es kündigte an, einen Teil des Erlöses dem Förderkreis zu übergeben. An der Orgel spielt der Organist der Basilika des Klosters Steinfeld/Eifel, Bruder Andreas Warler.

In einer Gemeinschaftsveranstaltung von Förderkreis, Museumsverein und Hebelbund Lörrach ist am Donnerstag, 10. November, 19.30 Uhr, im Hebelsaal des Museums am Burghof Autor und Schriftsteller Markus Manfred Jung zu Gast. Sein Thema: "Däheim Lebe – Lebe däheim". Das Programm wird von seiner Schwester, Konzertgitarristin Sabine Ging, mitgestaltet. 

Wieder sind auch Vorstandsmitglieder des Förderkreises zu Vorträgen und Informationen unterwegs. Vorsitzende Jutta Vincent spricht am Montag, 21. November, im Lörracher Kiwanisclub über das Thema "Das stationäre Hospiz als Teil der Hospizbewegung".

Angelaufen sind die organisatorischen Vorbereitungen für eine Kunst­verkaufs­ausstellung im ersten Quartal 2012 im St. Josefshaus Rheinfelden-Herten zugunsten des Förderkreises.

Schließlich noch ein Hinweis auf zwei wichtige Veranstaltungen im nächsten Jahr:
17. März: Dankgottesdienst in der Kirche St. Fridolin Stetten aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Förderkreises und anschließender Empfang im katholischen Gemeindehaus Stetten
 23. Juni Hospiztag in der Alten Turnhalle Haagen


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